Endstation für ÖTV-Ass Melzer in Chennai:
Titelverteidiger Xaiver Malisse war zu stark
- Tamira Paszek in Auckland bereits im Viertelfinale
- An Nummer 2 gesetzte Kirilenko nächste Gegnerin
·Roger Federer wieder
'Sportler des Jahres'
Schweizer Star gewinnt zum dritten Mal in Folge
Nach Alexander Peya ist auch Jürgen Melzer beim mit 436.000 Dollar dotierten ATP-Tennis-Turnier in Chennai/Indien ausgeschieden. Der als Nummer sechs gesetzte Deutsch Wagramer musste sich im Achtelfinale dem Belgier Xavier Malisse 6:7(3),2:6 geschlagen geben. Damit ist von den drei Österreichern nur noch Werner Eschauer in Chennai im Bewerb, der im Achtelfinale auf den Spanier Guillermo Garcia-Lopez trifft.
Im ersten Satz wehrte Melzer gegen den belgischen Titelverteidiger, der im Vorjahr mit einem Finalsieg über Melzers Landsmann Stefan Koubek das erste Turnier des Jahres gewonnen hatte, zwar alle acht Breakbälle ab, verlor aber das entscheidende Tie-Break mit 3:7. Im zweiten "Durchgang" nahm Malisse dem Niederösterreicher zweimal den Aufschlag ab und servierte anschließend zum 6:2 aus. Im Head-to-Head mit Melzer stellte der Belgier damit auf 2:1.
Paszek gegen Kirilenko mit Chancen
Tamira Paszek präsentiert sich hingegen bereits in guter Form. Die 17-jährige Vorarlbergerin zog mit einem 6:2,6:3-Sieg gegen die Französin Camille Pin ins Viertelfinale des mit 145.000 Dollar dotierten WTA-Turniers in Auckland ein. In der Runde der besten Acht bekommt es Paszek nun mit der als Nummer zwei gesetzten Russin Maria Kirilenko zu tun.
Auch gegen Kirilenko, die als 25. der Weltrangliste 16 Plätze vor Österreichs Nummer zwei im Damen-Tennis rangiert, darf sich Paszek Chancen auf den Aufstieg ausrechnen. Die 20-Jährige aus Moskau besiegte im Achtelfinale die Tschechin Zakapalova zwar glatt 6:4,6:1, in der ersten Runde hatte sie aber die Partie gegen die Estin Kanepi nur knapp für sich entschieden. Paszek, die gegen Pin zwar fünf Service-Spiele abgab, jedoch auch acht Breaks schaffte, hat auf der Tour bisher noch kein Spiel gegen Kirilenko bestritten.
Meusburger macht nur ein Game
In der neuseeländischen Hauptstadt ohne Chance war Meusburger bei ihrem Auftritt gegen die als Nummer drei gesetzte Srebotnik. In nur 54 Minuten war die klare Niederlage der Vorarlbergerin gegen die Slowenin (WTA-Rang 27) besiegelt. Meusburger fand im gesamten Spiel keine einzige Break-Chance vor. (apa/red)
