Hamas lehnen Besuch von Bush in Nahost ab: Sei lediglich Foto-Termin zum Abschied
- Peres: Brächte Schwung in Friedenverhandlungen
- Präsident kündigte Gespräche mit Konfliktparteien an
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Zwei Tote bei Unruhen im
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"Niedrigste Opferzahlen seit sieben Jahren"
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Olmert: Neubau nur mit einer speziellen Erlaubnis
·Chronologie des Konfliktes in Nahost
Friedensbemühungen und große Rückschläge
·INFO-GRAFIK:
Streitpunkte zwischen Israelis & Palästinensern
·Auf jede Hoffnung folgte ein Rückschlag
Treffen in Annapolis soll Prozess neu anstoßen
Die radikal-islamische Hamas hat sich gegen die anstehende Nahost-Reise von US-Präsident George W. Bush ausgesprochen. Bush sei nicht willkommen, weil er lediglich Israel politisch und psychologisch unterstützen wolle, erklärte Hamas-Sprecher Sami Abu Zuhri. "Der Besuch ist nichts anderes als eine Abschiedsvisite, um ein paar Foto-Gelegenheiten zu bekommen, bevor Bush das Weiße Haus verlässt."
Israels Präsident Shimon Peres zeigte sich hingegen zuversichtlich, dass das amerikanische Staatsoberhaupt die stockenden Friedensverhandlungen im Nahen Osten in Schwung bringen könne. Es sei durchaus möglich, dass Bushs Besuch in der kommenden Woche den Übergang von Gesprächen zum Handeln einleite, sagte Peres in einem TV-Interview in Jerusalem.
Bush scheidet im Jänner 2009 aus dem Amt, das er seit Jänner 2001 bekleidet. Für seinen ersten Besuch als Präsident in Israel und in den Palästinensergebieten kündigte er umfassende Gespräche mit den Konfliktparteien an, die seit der internationalen Konferenz in Annapolis Ende November noch kein zentrales Thema in Angriff genommen haben. Dabei will Bush vor allem Druck im Streit über die israelischen Siedlungen im Westjordanland ausüben.
(apa/red)
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