Südosteuropa zittert vor eisiger Kälte: Tote in Bulgarien - Minus 27 Grad in Rumänien
- Bis zu 3 Meter hohe Schneeverwehungen auf Straßen
- Bergpässe waren nur mit Schneeketten passiertbar

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Klirrende Kälte in Südosteuropa: In Bulgarien sanken die Temperaturen auf bis zu minus 31,6 Grad, in Rumänien auf 27 Grad unter null. Schnee und Eis legten den Verkehr in Bulgarien weiter lahm. In vielen Gebieten im Nordosten des Landes blieb der Notstand weiter in Kraft, wie lokale Medien berichteten. Bis zu drei Meter hohe Schneeverwehungen behinderten die Fahrt auf vielen Landstraßen.
Ein 30 Jahre alter Mann erfror im Raum Stara Sagora in Südbulgarien. Damit stieg die Zahl der Opfer des Wintereinbruchs in Bulgarien insgesamt sieben. Offiziellen Angaben zufolge waren 40 Orte ohne Strom und drei ohne Leitungswasser. Eine 46 Jahre alte Frau wird seit Donnerstag im Raum Nowi Pasar im Nordosten Bulgariens vermisst.
Bergpässe konnten nur mit Schneeketten passiert werden. Wegen des starken Windes blieb der Flughafen der Schwarzmeerstadt Warna geschlossen. Eisenbahnzüge hatten Verspätungen von mehreren Stunden. Die Behörden verlängerten in den Krisengebieten die Winterferien um mehrere Tage.
Rettungskräfte konnten erst kürzlich mit Hilfe der Armee den Schnee auf dem Weg zu einer Berghütte im Balkan-Gebirge räumen. 70 Touristen - unter ihnen 20 Kinder - konnten das Haus verlassen, wo sie Silvester gefeiert hatten. Die Menschen waren per Hubschrauber mit Lebensmitteln versorgt worden.
In Rumänien folgte nach heftigen Schneefällen extremer Frost: 27 Grad unter null zeigte das Thermometer Samstag in der Früh im zentralrumänischen Karpaten-Ort Miercurea Ciuc. In der normalerweise wärmeren südrumänischen Tiefebene, bei Zimnicea an der Donau, war es minus 23 Grad kalt. Der Schnee behinderte den Verkehr auf einigen Fernstraßen. Weitgehend normalisiert hat sich dagegen die Lage in Griechenland: Hier lagen die Temperaturen wieder über dem Gefrierpunkt.
(APA/red)
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