"Süd-Tiroler Freiheit" kündigt Kandidatur an: Als ein Gegenpol zur "überstarken SVP"
- Volkstumspolitische Themen als Schwerpunkt
- Loslösung von Italien ist Teil des Programmes

·"Erweiterung" Süd-
tirols frühestens 2008
Angliederung von La Plié,
Cortina und Col geplant
Die von der Union für Südtirol abgespaltene Bewegung "Süd-Tiroler Freiheit" um die LAbg. Eva Klotz will bei den kommenden Landtagswahlen im Herbst dieses Jahres antreten. Dabei sollen volkstumspolitische Themen im Vordergrund stehen, kündigten Klotz und ihre Mitstreiterbei einer Pressekonferenz in Bozen an.
Die Plakataktion "Südtirol ist nicht Italien" sei erfolgreich gewesen, wurde auf der Pressekonferenz in Bozen betont. Sie soll in den nächsten Wochen fortgesetzt werden. Die Einforderung des Selbstbestimmungsrechtes, sowie die Loslösung von Italien sollen im Mittelpunkt des politischen Programmes stehen.
Es gehe um die Erhaltung der Heimat in ethnischer, kultur- und umweltpolitischer Hinsicht, erklärte Klotz. Man setze sich auch für Gerechtigkeit auf allen Ebenen ein, vor allem im Sozialen.
Klotz selbst wird als Spitzenkandidatin in den Wahlkampf gehen. Ein weiterer Kandidat ist Sven Knoll von der Jugendorganisation. Die komplette Liste soll in den nächsten Wochen erstellt werden. Prognosen zum Wahlergebnis wollte man nicht machen.
Mit den Freiheitlichen werde es Absprachen und Zusammenarbeit geben, kündigte Klotz an. Für eine Listenverbindung "habe es nicht gereicht". Ziel sei, einen Gegenpol zur "überstarken SVP" zu bilden.
Im 35-köpfigen Südtiroler Landtag hat die SVP derzeit 21 Sitze. Die 2003 noch geeint kandidierende Union kam auf zwei Abgeordnete, die Freiheitlichen auf ebenfalls zwei Mandate.
(apa/red)
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