Die Zahl der Asylanträge ist rückläufig: Gegenüber 2006 Minus von zwölf Prozent
- Seit Öffnung der Schengengrenze aber Ansturm
- PLUS: Zahl der erledigten Verfahren gestiegen
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Gegenüber 2006 ein
Minus von zwölf Prozent
Seit der Öffnung der Schengengrenze knapp vor Weihnachten hat es in der Erstaufnahmestelle Traiskirchen einen starken Ansturm von Flüchtlingen gegeben. Die Zahl der Asylwerber soll von 300 auf 700 angestiegen sein, was Anlass für einen Sicherheitsgipfel gegeben hat. Vor allem seit Inkrafttreten der neuen Fremdengesetze 2006 war die Zahl der Asylanträge bisher im Sinkflug. Bis November 2007 hat es im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von zwölf Prozent gegeben.
2002 wurde mit 39.354 Anträgen ein Höchststand erreicht. 2003 hat es über 32.000 Asylanträgegeben gegeben. Im Jahr 2004 ist diese Zahl auf knapp 25.000 und 2005 auf 22.000 gesunken. Im Jahr 2006 haben sich die Asylanträge mit rund 13.000 fast halbiert.
Noch keine vollständigen Zahlen
Für 2007 liegen noch keine vollständigen Zahlen vor. Bis November hat es 10.667 Anträge gegeben, das bedeutet gegenüber dem Vergleichszeitraum 2006 (12.143) ein Minus von zwölf Prozent. Damit hat sich zumindest bis November der Trend sinkender Zahlen fortgesetzt. Im Monat wurden 2007 im Schnitt rund 900 neue Anträge gezählt. Die antragsstärksten Nationen waren die Russische Föderation (2.129) und Serbien (1.624).
Gestiegen ist hingegen die Zahl der erledigten Verfahren. Einschließlich November wurden 2007 14.729 Fälle erledigt, 4.512 davon positiv. 2006 wurden rund 15.500 Fälle abgearbeitet, 4.063 davon positiv. Im Jahr 2005 gab es nur knapp 7.000 Erledigungen und 2.256 positive Bescheide.
(apa/red)
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