Noch keine Spur im Fall der getöteten 16-
Jährigen: Ermittlungen auf Hochtouren
- Nachbarin fand Opfer in einem Mehrfamilienhaus
- Kopfverletzungen führten zum Tod des Mädchens
Im Fall der getöteten 16-jährigen Vorarlbergerin, die einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist, gibt es laut Polizeiangaben noch keine konkrete Spur. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, die Befragungen im Umfeld des Mädchens werden laut Chef-Ermittler Hardy Tschofen vom Landeskriminalamt Bregenz weiter fortgeführt. Da das Mädchen über einen großen Bekanntenkreis verfügte, gestalteten sich die Ermittlungen "schwierig", wie Tschofen erklärte.
Die Polizei versuche zu rekonstruieren, wie die 16-Jährige ihre letzten Tage verbracht hat. Die umfangreichen Befragungen würden das Landeskriminalamt realistischerweise noch mehrere Tage in Anspruch nehmen, auch den Hinweisen aus der Bevölkerung werde nachgegangen, so Tschofen. Zudem sei die Spurensicherung vor Ort noch nicht abgeschlossen. Insgesamt arbeiteten 20 Beamte an dem Fall und bemühten sich "das Puzzle zusammenzufügen", erklärte der Chef-Ermittler. Noch hätten sich aber keine entscheidenden Hinweise auf einen Täter ergeben.
Das Mädchen wurde in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Koblach (Bezirk Feldkirch) tot aufgefunden. Eine Nachbarin, die nach dem Rechten sehen wollte, entdeckte die Leiche der 16-Jährigen. Laut dem vorläufigen Obduktionsergebnis erlag das Mädchen ihren schweren Kopfverletzungen. Die 16-Jährige war als Lehrling beschäftigt und befand sich in den vergangenen Tagen allein in der Wohnung, weil die Eltern in ihrem Heimatland Serbien auf Urlaub waren.
(apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Erdbeben in Italien13:28
Österreich spürte BebenÜber 1.000 Menschen meldeten Erdstöße - sogar bis Linz und Wien spürbar
