Großbrand in Linzer Gefahrenguthalle:
Feuerwehr brachten Feuer unter Kontrolle
- Trotz Rauchentwicklung keine Gefahr für Bevölkerung
- Ursache und Schadenshöhe sind noch nicht bekannt

Beim Feuer in einer Gefahrenguthalle im Linzer Industriegebiet wurde mittlerweile "Brand aus" gegeben. Das erklärte ein Feuerwehrmann im Gespräch mit der APA an. Insgesamt rund 80 Einsatzkräfte waren mit dem Löschen der Flammen beschäftigt, es kam immer wieder zu Explosionen von kleinen Behältern. Ein Feuerwehrmann erlitt mehrere Knochenbrüche. Die Ursache und die Höhe des Schadens standen zunächst nicht fest, dieser dürfte aber beträchtlich sein.
Der Brand war gegen Mittag aus vorerst unbekannter Ursache im Donaulager des städtischen Versorgers Linz AG ausgebrochen. In der Halle lagern zwar brennbare und ätzende Flüssigkeiten, giftige Dämpfe traten aber nach Auskunft der Feuerwehr nicht aus. Die Bevölkerung wurde dennoch vorübergehend ersucht, Fenster und Türen aus Sicherheitsgründen geschlossen zu halten. Ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude wie beispielsweise die Räumlichkeiten des Versandhändlers Quelle konnte verhindert werden.
Die Halle der Linz AG wurde fast völlig zerstört, wegen Einsturzgefahr konnten die Löscharbeiten nur von außen durchgeführt werden. Am Nachmittag war der Brand zwar unter Kontrolle, "es flackert aber immer wieder da und dort auf", berichtete der Feuerwehrmann. Die Zufahrtsstraßen waren am späten Nachmittag weiter gesperrt.
(apa/red)
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