Ferrari als Hybride: Ja dürfen's denn das?
Der umweltfreunliche Sportwagenhersteller
- Künftig jedes Modell verbrauchsärmer als Vorgänger
- Ein Diesel kommt ihnen allerdings nicht ins Haus

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Der italienische Sportwagen-Hersteller Ferrari will künftig auch ein umweltfreundliches Modell mit Hybrid-Motor bauen. "Eine Hybrid-Lösung wird kommen", sagte Ferrari-Generaldirektor Amedeo Felisa der Fachzeitschrift "auto motor und sport" in einem Interview. Neben der Hybridtechnik, bei der ein Elektromotor und ein mit Sprit betriebener Motor kombiniert werden, soll bei Ferrari die Optimierung der Motorentechnik zu weniger Verbraucher führen. Künftig solle jedes Modell verbrauchsärmer als sein Vorgänger sein. Auf die Nutzung von Dieselmotoren wolle Ferrari verzichten.
Keinen Einfluss hat die Klimadebatte laut dem Ferrari-Generaldirektor auf den Verkauf der Ferraris. So geht der italienische Hersteller davon aus, in diesem Jahr seinen Absatz um fünf Prozent von 5.700 auf 6.000 Sportwagen zu steigern. Kommendes Jahr will Felisa sogar 500 Ferraris mehr verkaufen. Dazu werde 2008 eine neue Fertigungshalle im Werk Maranello in Betrieb genommen. (APA/red)
