Altersteilzeit sinkt seit 2003 stetig weiter: Erhöhtes Pensionsantrittsalter als Bremse
- Weiterer Grund liegt im verschärften "Blockmodell"
- Kosten von 2007 bis 2015 auf 603 Mio. Euro beziffert

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erst mit 67 in Rente!
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·Ö: Immer weniger gehen in Altersteilzeit
Sozialpartner machen
sich für Neuordnung stark
Die Zahl der Altersteilzeit-Bezieher ist weiter rückläufig. Im Dezember 2003 hatte es mit 42.371 einen Höchststand gegeben, seither wird eine kontinuierliche Abnahme registriert. Im November 2007 nahmen nach jüngsten Daten des Arbeitsmarktservice (AMS) nur mehr 25.707 Personen die Altersteilzeit in Anspruch.
Der Rückgang bei der Altersteilzeit ist laut AMS auf mehrere Faktoren zurückzuführen. So sind jene, die bis 31. März 2003 in Altersteilzeit gegangen sind, beim Pensionsantritt begünstigt gewesen. Für diese Personen galt die Regelung vor dem Pensionsstichtag 2004, sie müssen als Männer spätestens mit 61,5 Jahre in den Ruhestand treten, als Frauen spätestens mit 56,5 Jahren. Die Bezieher, die danach die Altersteilzeit in Anspruch genommen haben, müssen schon mit dem schrittweise erhöhten Pensionsantrittsalter rechnen.
Verschärfte Zugangsregelung: "Blockmodell"
Ein weiterer Grund ist die verschärfte Zugangsregelung für Unternehmer. So muss beim so genannten "Blockmodell" - bei einer Altersteilzeit von beispielsweise vier Jahren werden die ersten zwei Jahre voll gearbeitet und dann überhaupt nicht mehr - eine Ersatzkraft zwingend von der Firma angestellt werden. Wenn man ohne das "Blockmodell" arbeitet, sprich die Altersteilzeit beispielsweise vier Jahre hindurch mit 50 Prozent in Anspruch nimmt, muss der Unternehmer zwar keine Ersatzkraft einstellen, allerdings erhält er in diesem Fall auch nur die Hälfte des AMS-Zuschusses, was wiederum das Modell nicht lukrativ genug gemacht haben dürfte.
Von 2000 bis November 2007 wurden bisher insgesamt 2,65 Milliarden Euro ausgegeben. Die Kosten von 2007 bis 2015 werden inklusive der Vorbelastungen mit weiteren 603 Millionen Euro angegeben. (APA/red)

