Post kündigt neues Sparpaket "light" an:
Umstrukturierung nach Großkundenverlust
- Ein Drittel der 21 Zustellzentren wird zugesperrt
- 200 der 2.000 Beschäftigten müssen Arbeit wechseln

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und Montenegro ein
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Von 2.300 Ämtern bleiben
jetzt nur noch 1.312 über
Drei Wochen lang hat die Post-Spitze mit der Gewerkschaft hart verhandelt, jetzt stehen die Grundzüge des Spar- und Restrukturierungskozepts für die Paketsparte fest, berichtet eine österreichische Tageszeitung. Post-General Anton Wais will den Sparplan schon bald dem Aufsichtsrat vorlegen. Die Kernpunkte laut Bericht: Ein Drittel der 21 Zustellbasen wird zugesperrt. Und mindestens 200 der 2.000 Beschäftigten - also jeder Zehnte - müssen ihren Arbeitsplatz wechseln.
Die gute Nachricht: Die betroffenen Mitarbeiter werden nicht gekündigt - und sie werden auch nicht in das "Karriere-Centrum" ausgelagert. Damit hat sich die Postgewerkschaft mit ihren Hauptforderungen durchgesetzt. Allerdings sind Kündigungen auch nicht möglich, da zwei Drittel der Beschäftigten Beamte sind. Vielmehr sollen die Mitarbeiter in die Brief-Sparte übersiedeln, wo sie den natürlichen Abgang ausgleichen. Außerdem wird - entgegen ursprünglicher Befürchtungen vor allem der Linzer Postler - keines der sechs Verteilzentren geschlossen.
Die rigorose Neuausrichtung des Paket- und Logistikgeschäfts ist notwendig geworden, nachdem die Post mit den Versandhäusern Otto/Universal und Quelle/Neckermann die größten Kunden verloren hat. Sie stellten 15 der 47 Millionen Pakete jährlich. (apa/red)

