Spiele in Österreich, Camp in der Schweiz:
Schweden schlagen Quartier in Lugano auf
- Teamchef Lagerbäck: "Es war einfach der beste Ort"
- Deutsche Nationalmannschaft vor gleicher Situation

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Die schwedische Fußball-Nationalelf wird ihr Quartier während der EURO 2008 in der Schweiz aufschlagen. Die Mannschaft von Teamchef Lars Lagerbäck wohnt während der EM in der Villa Sassa in Lugano. Lagerbäck sieht kein Problem damit, dass seine Mannschaft in der italienischen Schweiz wohnt, obwohl sie ihre drei Gruppenspiele in Österreich auszutragen hat.
Schweden folgt damit dem Beispiel Deutschland, der Gruppengegner der Österreicher schlägt das EM-Camp ebenfalls in der Schweiz (Ascona) auf, obwohl das Team von Jogi Löw in Klagenfurt und Wien spielt. Die beiden Quartiere im Tessin liegen nur wenige Kilometer auseinander.
"Einfach der beste Ort"
"Es war von denen, die wir angeschaut haben, einfach der beste Ort", erklärte Lagerbäck. Team-Koordinator Lars Richt zufolge waren die zentrale Lage in Lugano, die Nähe zum Trainingsplatz sowie das angenehme Klima im Tessin Motive für die Quartierentscheidung. Trainiert wird auf dem Platz des Schweizer Zweitdivisionärs AC Lugano, dem Stadio Cornaredo, das 1954 beim 4:1-Sieg Italiens gegen Belgien sogar einmal zu WM-Ehren kam. Schiedsrichter war damals der Österreicher Erich Steiner.
Die Schweden spielen ihr erstes Match bei der EURO 2008 am 10. Juni in Salzburg gegen Griechenland. Am 14. und am 18. Juni geht es jeweils nach Innsbruck. Dort heißen die Gegner der Gelb-Blauen in der Gruppe D Spanien, beziehungsweise Russland. (apa/red)










