Donnerstag, 6. Dezember 2007

Der Reform sei Dank! Weg in die Champions League wird für Österreichs Klubs einfacher

  • Kein Duell mit Vereinen aus Top-Nationen in Quali
  • PLUS: Diese Folgen hat Reform für ÖFB-Vertreter

Das Exekutivkomitee des europäischen Fußball-Verbandes (UEFA) hat umfangreiche Europacup-Reformen für die Champions League und den UEFA-Cup beschlossen. Gültig werden diese ab der Saison 2009/10. Betroffen davon sind vor allem die Qualifikationen.

Österreich liegt derzeit auf Rang 20 des UEFA-Koeffizienten-Rankings. Hier ein Überblick über die Auswirkungen für die ÖFB-Vertreter nach aktuellem Stand:


  • Für den Meister wird der Weg in die Champions League länger, dafür aber wohl leichter. Denn der ÖFB-Meister muss auf dem Weg in die Gruppen-Phase zwar insgesamt drei Runden der Qualifikation 1 überstehen, dafür gibt es garantiert kein Duell mit Vertretern der Top-12 des UEFA-Rankings (u.a. Spanien, England, Italien, Frankreich oder Deutschland). Die schwersten Brocken wären nach aktuellem Stand die Champions aus Tschechien, Belgien, Griechenland, der Schweiz, Norwegen oder Dänemark.


  • Bei einem Out in der zweiten Quali-Runde steigt der Meister in die vierte und letzte Quali-Runde für die UEFA-Cup-Gruppen-Phase um. Bei einem Out in der dritten und letzten Quali-Runde darf der ÖFB-Champion direkt in die UEFA-Cup-Gruppen-Phase wechseln.

  • Die Teams auf den Liga-Plätzen zwei und drei müssen ebenfalls drei Runden überstehen, um in die Gruppen-Phase des UEFA-Cups zu gelangen. Nach aktuellem Stand steigen beide Vereine in der zweiten der vier Quali-Runden ein.


  • Der österreichische Cupsieger beginnt in der dritten und vorletzten Quali-Runde für die auf 48 Teams aufgestockte UEFA-Cup-Gruppenphase.


  • (apa/red)

6.12.2007 11:42