Heute Weltcup-Abfahrt in Aspen: ÖSV-Ladys
im letzten Training mit starker Leistung
- Götschl, Fischhuber und Rumpfhuber unter Top 8
- US-Amerikanerin Vonn Trainingsschnellste vor Görgl
·Guter Speed-Auftakt für die ÖSV-Damen
Götschl und Meissnitzer liefern die Highlights ab
·Damen-Super G: Die Außenseiter unter sich
Schweizerin Schild siegt -
Meissnitzer auf Rang 4
·Damen-Abfahrt: Vonn
gewinnt vor Götschl
Amerikanerin überlegen vor der "Speed-Queen"
·Weltcup-Resultate der Saison 2008/2009
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·Gesamtweltcup der Damen: Wer gewinnt?
UMFRAGE: Hosp, Schild
oder eine Überraschung?
Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn hat auch im zweiten Training für die Weltcup-Damenabfahrt heute in Aspen (LIVE ab 19:00 Uhr) Bestzeit erzielt. Das ehemalige Fräulein Kildow war aber nur 0,09 Sek. schneller als Elisabeth Görgl, die vor der Schweizerin Martina Schild eine Gruppe von starken ÖSV-Fahrerinnen auf den Plätzen vier (Götschl), fünf (Fischbacher) und acht (Rumpfhuber) anführte.
Nachdem sie schon zuvor trotz eines Fahrfehlers nicht zu schlagen gewesen war, machte sich Vonn mit ihrer neuerlichen Bestzeit endgültig zur großen Favoritin für die Abfahrt aber auch für den Super-G am Samstag in Aspen. Ene Woche zuvor hatte sie in Lake Louise die Abfahrt überlegen vor Götschl gewonnen. "Ich habe im Sommer in Salzburg mit Red Bull meine Ausdauerwerte so verbessert, dass ich noch stärker bin als im Vorjahr", erklärte Vonn, warum sie auch in der extremen Höhenlage von Aspen (Start auf 3.178 m) auf Siege hofft.
Hosp und Schild verpatzen
Gefordert wird Vonn auch von den starken Technikerinnen aus Österreich, auch wenn Nicole Hosp ihre zweite Trainingsfahrt verpatzte (26.) und Marlies Schild sogar stürzte. Sie rappelte sich aber auf, fuhr weiter und mit mehr als fünf Sekunden Rückstand ins Ziel. Die Salzburgerin klagte zwar über Schulterschmerzen, will aber wie geplant alle drei Rennen in Aspen bestreiten. Vor allem den Slalom am Sonntag, in dem die zweifache Saisonsiegerin aus Salzburg haushohe Favoritin ist.
Nicht dabei am Sonntag ist Görgl, die nicht nur zu Head gewechselt ist, sondern sich heuer ganz auf Riesentorlauf und Super-G konzentriert. Für sie ist die Aspen-Abfahrt fast schon maßgeschneidert, Platz zwei machte sie sogar zur Mitfavoritin. "Ich fühle mich auf kurvigen Abfahrten sicher wohler. Wenn ich hier runter bringe, was ich drauf habe, kann ich schnell sein", gab sich die in Innsbruck lebende Steirerin zuversichtlich.
Während Alexandra Meissnitzer in Aspen das zweite Training als 13. verpatzte, überraschte Renate Götschl wieder einmal sich selbst und die Fachleute. Nur 0,52 Sek. Rückstand und Platz vier, und das obwohl die Speed-Queen von oben bis unten durchgebeutelt worden war. "Es war brutal schlagig, zudem hat man kaum etwas gesehen", ächzte die 32 -Jährige. (apa/red)
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