Doresia Krings im Training schwer gestürzt:
Gehirnerschütterung und Nackentrauma
- Start im Parallel-Slalom in Italien damit fraglich
- ÖSV hofft auf Fortsetzung der Stockerlplatz-Serie

Das ÖSV-Snowboard-Team muss um den Start von Doresia Krings im Parallel-Riesentorlauf in Limone Piemonte (Provinz Cueno) bangen. Die Salzburgerin kam im Training am Kronplatz (südlich von Bruneck) schwer zu Sturz und zog sich dabei eine leichte Gehirnerschütterung sowie ein leichtes Nackentrauma zu.
Durch sofortige Behandlung von ÖSV-Sportphysiotherapeutin Ulrike Ettinger wurden die Verletzungsfolgen aber so gut eingedämmt, dass Krings vielleicht doch in Italien dabei sein kann. "Es ist Gott sei Dank nur mein Helm zu Bruch gegangen und nicht mein Kopf. Jetzt ist erstmal Schonprogramm angesagt. Natürlich möchte ich unbedingt am Start sein, diese Entscheidung werden wir jedoch erst vor Ort treffen", erklärte Krings.
Doch auch ohne die Gesamt-Weltcupsiegerin 2006/07 hofft der ÖSV auf die Fortsetzung der Stockerlplatz-Serie in den Parallel-Bewerben. Beim Weltcupauftakt in Landgraaf sicherten sich Heidi Neururer und Sigi Grabner im Slalom jeweils Platz zwei, beim Heimauftakt in Sölden sorgten Marion Kreiner und Neururer im Riesentorlauf für einen ÖSV- Doppelerfolg. "Nach meinen beiden zweiten Plätzen bin ich jetzt natürlich bereit für den Sieg", kündigte Neururer an.
ÖSV-Teams für den Weltcup-Riesentorlauf in Limone Piemonte: Damen: Heidi Neururer (T), Heidi Krings (S), Julia Dujmovits (B), Marion Kreiner (St), Claudia Riegler (S), Doris Günther (S).
Fraglich: Doresia Krings (S)
Herren: Sigi Grabner (K), Alexander Maier (S), Benjamin Karl (NÖ), Anton Unterkofler (S), Manuel Veith (St), Andreas Prommegger (S), Stefan Pletzer (S)
(apa/red)
