Mittwoch, 5. Dezember 2007

Ahmadinejad mit Wertung des CIA-Berichts:
"Sieg meines Volkes gegen die Weltmächte"

  • Teheran will "nicht einen Schritt" zurückweichen
  • US-Regierung fordert trotzdem UNO-Sanktionen

Der iranisch Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat die Entwarnung der US-Geheimdienste im Atomstreit als "Sieg seines Volkes gegen die Weltmächte" bezeichnet. "Heute ist die iranische Nation der Sieger, ihr steht dagegen mit leeren Händen da", wandte er sich in einer Fernsehansprache an die USA. Ahmadinejad kündigte zudem an, seine Regierung werde bei dem Atomprogramm zur Energiegewinnung "nicht einen Schritt" zurückweichen.

Einem veröffentlichten Bericht der US-Geheimdienste zufolge hat die Führung in Teheran ihr Atomwaffenprogramm 2003 eingestellt. Das Dokument widersprach der Regierung von US-Präsident George W. Bush, die dem Iran mehrfach ein aktives Atomwaffenprogramm unterstellt hatte.

Der Iran sieht sich daher von Vorwürfen entlastet, unter dem Deckmantel der Energieerzeugung nach Atomwaffen zu streben. Das Land besteht darauf, mit seinem Atomprogramm stets friedliche Ziele verfolgt zu haben. Trotz des jüngsten Berichts kündigte die US-Regierung an, im Atomstreit auf weitere Sanktionen des UNO-Sicherheitsrates gegen den Iran zu drängen. (apa/red)

5.12.2007 10:49