Zwei schwere Zugunglücke in Deutschland: Drei Buben und Lkw-Fahrer wurden getötet!
- Jugendliche von hinten erfasst: Notbremsung zu spät
- Zehn Menschen bei Zusammenprall mit Lkw verletzt

Gleich zwei tödliche Zugunglücke hat es in Deutschland gegeben. Drei Kinder und ein Mann sind dabei ums Leben gekommen, zehn Menschen wurden verletzt. In Germersheim erfasste ein Regionalzug drei Buben im Alter von 11, 13 und 14 Jahren von hinten. Sie waren am Gleisbett entlang gelaufen. Eine Notbremsung in letzter Sekunde machte der Lokführer vergeblich. Die etwa 90 Fahrgäste blieben unverletzt. Wenige Stunden später prallte ein Zug an einem schrankenlosen Bahnübergang in Goldenstedt auf einen unbeladenen Viehtransporter - dabei starb der Lastwagenfahrer, zehn der 20 Zuginsassen wurden verletzt.
Nach Bahnangaben ereignete sich das Unglück in Rheinland-Pfalz vor dem Germersheimer Stadtteil Sondernheim. Nach dem tödlichen Unfall wurde die Strecke gesperrt. Die Staatsanwaltschaft Landau machte zunächst keine Angaben zur Identität der Buben. Der genaue Ablauf des Unfalls sollte zudem noch weiter ermittelt werden.
Beim Unglück in Niedersachsen wurde der Lastwagen von der Wucht des Aufpralls neben die Bahntrasse geschleudert, der Zug kam etwa 200 Meter hinter der Unfallstelle zum Stehen. Der Lokführer sowie zwei 55 und 48 Jahre alte Frauen wurden schwer verletzt, fünf weitere Frauen und zwei Männer zwischen 16 und 56 Jahren wurden leicht verletzt. Der Schaden am Zug wurde laut Polizei auf etwa 1,8 Millionen Euro, derjenige am Lastwagen auf 100.000 Euro geschätzt.
(apa/red)
