Türkei geht scharf gegen Kurden-Rebellen vor: Zwei PKK-Anhänger im Nordirak getötet
- Regierung erteilte Armee Angriffsermächtigung
- Auch provisorisches PKK-Lager wurde beschossen
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Regierung erlaubt nun Offensive im Nord-Irak
·Hälfte der 30 Mio. Kurden leben in Türkei
Häufig gespalten und ohne eigenen Staat

Die türkische Armee hat bei ihren Einsätzen gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei (PKK) im Südosten des Landes zwei Bewaffnete getötet. Die beiden Männer hätten sich nicht ergeben wollen und das Feuer eröffnet, berichtete der türkische Nachrichtensender CNN-Türk. Es handle sich um Hintermänner eines Angriffs auf einen Grenzposten der türkischen Armee, bei dem 13 Soldaten getötet worden waren. Die Soldaten seien bei Siirt auf die beiden Männer gestoßen.
Die türkische Armee hatte erstmals nach der Ermächtigung durch Parlament und Regierung Rebellen der PKK im Nordirak angegriffen. Laut türkischen Medienberichten wurde ein provisorisches PKK-Lager 20 Kilometer hinter der Grenze vom Boden und aus der Luft beschossen. Hubschrauber hätten rund 100 Mann einer Spezialeinheit in dem Kampfgebiet abgesetzt und nach dem Einsatz wieder ausgeflogen.
(apa/red)
