Lawinenabgang im Tiroler Ötztal: Zwei Verschüttete nach Großeinsatz geborgen
- Unglück ereignete sich in der Nähe von Obergurgl
- Mehrere Hubschrauber und Bergretter im Einsatz
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Zwei Verschüttete hat ein Lawinenabgang im Hintersten Ötztal in Tirol gefordert. Betroffen waren zwei Liftbedienstete, die das Seil einer Lawinensprengbahn kürzen wollten. Im Einsatz standen mehrere Hubschrauber und Bergretter.
Das Unglück ereignete sich im Gebiet der 2.653 Meter hoch gelegenen "Hohen Mut" bei Obergurgl. Nach Angaben der Seilbahngesellschaft wollten die beiden aus dem Bezirk Imst stammenden Einheimischen eine Rinne queren, als sich die Schneemassen lösten und sie in die Tiefe rissen. Die Männer konnten von den zum Unglücksort geflogenen Bergrettern in etwa einen halben Meter Tiefe geortet und ausgegraben werden.
Einer der Verunglückten war nicht ansprechbar und musste in die Intensivstation der Universitätsklinik Innsbruck geflogen werden. Sein Arbeitskollege wurde ins Krankenhaus Zams gebracht.
Der Lawinenabgang ereignete sich im freien Skiraum. In dem betroffenen Gebiet liege derzeit zwar relativ wenig Schnee. Durch Windverfrachtungen gebe es allerdings Gefahrenstellen, hieß es von den Liftbetreibern. Die Lawinengefahr wurde von den Experten zwischen "2" und "3" der fünfteiligen Skala eingestuft.
(apa7red)
