Aufregung um Jörg Haiders Discobesuch: Westenthaler verteidigt nun Parteikollegen
- Grüne: Trink-Verhalten des Politikers "unverzeihlich"

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Nicht verstehen kann BZÖ-Chef Peter Westenthaler die Aufregung rund um einen Besuch des Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider bei einer 99-Cent-Party. Der Disco-Besuch Haiders sei eine Privatangelegenheit, die Diskussion darüber daher "lächerlich". Haider spreche nun einmal die Sprache der jungen Menschen, und die Partei sei "ganz begeistert", dass der Landeshauptmann bei den jungen Menschen so gut ankomme.
Haider habe die Diskothek "Tollhaus" in Spittal/Drau privat besucht, und da er nicht Veranstalter der Party gewesen sei, könne man ihm auch nichts vorwerfen, so Westenthaler am Rande einer Pressekonferenz am Montag. Aber im Umgang mit der Jugend und bei der Volksnähe unterscheide sich die Partei eben von anderen Parteien, kommentierte der Parteichef jene Fotos, die Haider in offenbar ausgelassener Stimmung mit jungen Leuten zeigt.
Auch der Grüne Abgeordnete Karl Öllinger kommentierte bei einer Pressekonferenz Haiders Disco-Visite: "Der Landeshauptmann hat dem Komasaufen die Spitze nehmen wollen und hat sich selbst an die Spitze gestellt. Ich halte das für unverzeihlich."
(apa/red)
