Bis 2020 große Nachfrage nach Billigautos: Mit 2.500 - 5.000 Dollar ist man dann dabei
- Vor allen Indien und Südostasien als Märkte im Auge
- In China und Russland kommt bereits die Mittelklasse
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In den Schwellenländern wächst bis zum Jahr 2020 die Nachfrage nach Niedrigstpreis-Autos (2.500 bis 5.000 Dollar) auf rund 17 Millionen Fahrzeuge pro Jahr an. Die wesentlichen Märkte für Niedrigstpreis-Autos werden voraussichtlich Indien und die südostasiatischen Staaten sein. In China und Russland entsteht bereits eine rasch wachsende Nachfrage nach Kleinwagen und Mittelklassefahrzeugen mit weniger Chancen für Niedrigstpreis-Autos. Das geht aus einer Studie der Managementberatung A.T. Kearney hervor.
Für die meisten Käufer wird es das erste Auto sein, das sie in ihrem Leben erwerben können. Neben einer robusten Bauweise muss das Fahrzeug eine funktionale Grundausstattung besitzen und zudem möglichst auch noch selbst zu reparieren sein. Neben den Unterhaltskosten, also vor allem dem Benzinverbrauch, ist jedoch der entscheidende Verkaufsfaktor der Anschaffungspreis.
Riesige Käuferschicht
Die besten Marktchancen können sich jene Anbieter ausrechnen, die es schaffen, ihr Produkt zum Preis von 2.000 bis 4.000 Dollar anzubieten. Die Anzahl potenzieller Kunden schwankt dabei erheblich. Beispiel Indien: bei einem Preis von 4.000 US-Dollar sind es geschätzte 180 Millionen Inder, die 2020 zum potenziellen Kundenkreis gehören. Bei 3.000 US-Dollar ist diese Zahl mit fast 300 Millionen bereits doppelt so hoch. (APA/red)
