Schnellere Züge & höhere Preise bei ÖBB: Fahrplanwechsel ist ab 9. Dezember in Kraft
- Ticket-Preis wird um durchschnittlich 2,5 % erhöht
- Vor allem Steiermark, Tirol, Oberösterreich profitieren
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Schnellere Verbindungen, mehr neue Züge und eine optimale "Vertaktung", das verspricht der Fahrplanwechsel der ÖBB mit 9. Dezember diesen Jahres. Damit setzen die Bundesbahnen den Anfangspunkt einer kompletten Neuplanung des Fahrplans bis 2012, informierte ÖBB-Personenverkehrschef Wehinger. Bitterer Beigeschmack: Die Preise für die Tickets werden sich durchschnittlich um 2,5 Prozent erhöhen.
Bei der Preiserhöhung handle es sich um eine "Indexanpassung unter der Inflationsrate", erklärte Wehinger. Im Vorjahr wurden in Österreich 433 Millionen Fahrgäste befördert, 196 Millionen benutzten die Schiene, 238 Millionen reisten per Postbus.
Sechsmal täglich Wien-Frankfurt
Detailliert verwies Wehinger im Fernverkehr auf eine Erhöhung von 240.000 Zugkilometer, im Nahverkehr spricht er von 2,65 Millionen Kilometer. Im Fernverkehr wird so unter anderem sechsmal täglich im Zweistundentakt eine ICE-T-Verbindung von Wien nach Frankfurt fahren, dreimal täglich wird diese bis nach Dortmund geführt. Die größte "Leistungsaufwertung" im Nahverkehr gibt es laut Wehinger in der Steiermark, Tirol und Oberösterreich.
Mehr Züge
Auf der Westbahn wird die ÖBB zum Beispiel generell schneller: 66 EC- und IC-Züge statt wie bisher 24 werden mit 200 km/h die Fahrtzeit um bis zu zehn Minuten verkürzen. Der Bahnhof St. Pölten wurde als "Vollknoten" konzipiert. Dort fahren ab 9. Dezember stündlich ein EC- oder ein IC-Zug ein oder verlassen den Bahnhof wieder. Die Nahverkehrszüge kommen kurz vor den IC-Zügen an bzw. fahren kurz danach ab.
Bus und Bahn
Mehr Vernetzung strebt die ÖBB zwischen Postbus und Bahn an: "Durch diesen Fahrplanwechsel schaffen wir 646 neue Schiene-Bus- Anschlüsse, zwei Drittel aller Personenzüge werden im Taktverkehr unterwegs sein", fasste der ÖBB-Personenverkehrschef zusammen. (APA/red)
