Sport senkt das Risiko für Blutgerinsel:
Besonders hoher Schutzeffekt bei Frauen
- Unabhängig von Art und Intensität der Bewegung
- Auch das Herz profitiert von sportlicher Betätigung

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Trotz Alltagskrankheiten und chronischer Leiden
Regelmäßiger Sport senkt deutlich das Risiko für die Entstehung von Blutgerinnseln. Wer einmal pro Woche Sport treibt, senkt damit laut einer niederländischen Studie die Wahrscheinlichkeit für ein Gerinnsel in einer Lungenarterie um durchschnittlich 46 Prozent und in einer Beinvene um 24 Prozent - und zwar unabhängig von Art und Intensität des Bewegungsprogramms.
Bei Frauen sei der Schutzeffekt noch deutlich stärker ausgeprägt als bei Männern, betonen die Mediziner der Universitätsklinik Leiden im "Journal of Thrombosis and Haemostasis". Bei Frauen, die keine Anti-Baby-Pille nehmen, nicht schwanger sind und keine Hormonersatz-Präparate nehmen, verringert Sport das Risiko demnach um 55 Prozent.
Zwar könnten eifrige Aktivitäten bei Senioren die Neigung zu Blutgerinnseln erhöhen, schreiben die Forscher. Gleichzeitig profitiere aber das Herz von regelmäßiger Bewegung, so dass der Nutzen größer sei als das Risiko. Insgesamt hatten die Mediziner 7.860 Menschen im Alter von 18 bis 70 Jahren untersucht und dabei die Lebensumstände von Patienten mit Blutgerinnseln und anderen Teilnehmern miteinander verglichen.
(apa/red)
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