Donnerstag, 29. November 2007

ÖAAB-Chef Neugebauer fordert in NEWS:
"Ein zweiter Staatssekretär für Molterer"

  • Bemängelt zudem die Öffentlichkeitsarbeit der ÖVP
  • Gusenbauer profitiere jetzt von Schüssels Regierung

Die Große Koalition arbeite besser als sie sich selbst in der Öffentlichkeit darstelle, und da habe vor allem "seine" ÖVP erhebliche Mängel, sich bei den Wählern ordentlich zu "verkaufen" - das sagt eines der Schwergewichte der Volkspartei, Beamten-Boss Fritz Neugebauer in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS. Neugebauers Rat an ÖVP-Parteichef, Vizekanzler und Finanzminister Wilhelm Molterer: "Er sollte sich einen zweiten Staatssekretär zulegen. Der Vizekanzler bräuchte jetzt Luft, um unter die Leut`gehen zu können. Der Willi ist nämlich mit einem Glas Bier unter den Leuten unschlagbar, daher bräuchte er eine solche Entlastung."

Neugebauer, der als ÖAAB-Chef einer der Mächtigsten in der ÖVP ist, warnt seine Partei davor, der SPÖ zu sehr das öffentliche Feld zu überlassen: "Man muss doch sehen, der Alfred Gusenbauer legt an Sympathie derzeit zu, er ist clever, und seine Spin-Doktoren machen das auch ganz hervorragend."

Im übrigen profitiere Bundeskanzler Gusenbauer jetzt ausschließlich von den in der Ära Schüssel eingeleiteten Reformen - beim tollen Wirtschaftswachstum und den niedrigen Arbeitslosenziffern. Daher kann man jetzt durchaus einmal zugreifen," verteidigt Neugebauer die jüngst deutlich erhöhten Pensionen und seine absolute Forderung nach vier Prozent Gehaltssteigerung für die Beamten.

Lesen Sie die komplette Geschichte im aktuellen NEWS 48/07!

29.11.2007 09:10