Christkind 2007 doch weniger spendabel? Stagnation bei X-Mas-Ausgaben erwartet
- Erst 20 Prozent haben mit ihren Einkäufen begonnen
- Frühere Umfrage: Großzügigere Geschenke-Stapel

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Kein Interesse an Hektik und Weihnachtsstress
Während eine Umfrage zum Weihnachtsgeschäft vor einer Woche noch zum Ergebnis kam, dass das Christkind heuer spendabler sein wird als im Vorjahr, kommt nun eine Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "Spectra" zu dem Schluss, dass die Österreicher in diesem Jahr bei ihren Weihnachtsgeschenken etwas weniger ausgeben wollen.
Der "Spectra"-Umfrage zufolge plant jeder österreichische Haushalt, im Schnitt 481 Euro für Weihnachtseinkäufe auszugeben - 2006 waren es um 2 Euro im Durchschnitt mehr. Vor einer Woche war eine "Focus"-Umfrage publiziert worden, die für heuer höhere Ausgaben als im Vorjahr prognostiziert.
Stagnation bei Ausgaben
"Spectra" hat im November persönliche Interviews mit 1.000 repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren ausgewählten Personen durchgeführt. Dabei zeichnete sich im Gegensatz zu den Jahren 2002 bis 2006 für heuer bei den Ausgaben eine Stagnation ab. Trotz höchstem Wirtschaftsoptimismus gingen die Österreicher mit dem eigenen Geld zurückhaltend um und würden eine vergleichsweise beträchtliche Sparneigung an den Tag legen, so das Institut. Dennoch werde das Weihnachtsgeschäft hochgerechnet 1,587 Mrd. Euro schwer sein.
Mit dem Kauf der Geschenke haben laut "Spectra" vor dem ersten offiziellen Einkaufssamstag erst 20 Prozent der Bevölkerung begonnen. In der Entwicklung gegenüber dem Vorjahr fällt auf, dass die Kaufpläne pro Kategorie durchwegs zurückgehen. Mit einer Ausnahme: Die Unterhaltungselektronik kann das Niveau des Vorjahres halten. Der generelle Rückgang bedeute, dass das Set der Produktkategorien, in denen Weihnachtsgeschenke gekauft werden, etwas kleiner geworden ist, so die Meinungsforscher.
(APA/red)

