Freitag, 7. Dezember 2007

Krankengeld für freie Dienstnehmer fix: Regierung einigte sich auf Sozialpaket

  • Auch Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge
  • Absegnung des Sozialpakets bis zuletzt umstritten

SPÖ und ÖVP haben sich bei der Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge und der Einführung des Krankengeldes für freie Dienstnehmer geeinigt. Die freien Dienstnehmer können demnach in Zukunft bereits ab dem vierten Tag Krankengeld beziehen. Die zusätzlichen Mittel durch die Anhebung der Krankenversicherungsbeiträge um 0,15 Prozent bleiben künftig bei den einzelnen Kassen, hieß es von der SPÖ.

Zuletzt drohte das gesamte Sozialpaket zu wackeln, da die ÖVP den freien Dienstnehmern erst nach zwei bis acht Wochen unbezahlten Krankenstandes Krankengeld zugestehen wollte. Ausschuss-Vorsitzende Renate Csörgits (S) hatte daraufhin von einer "mangelnden Gesetzesvorlage" von ÖVP-Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky gesprochen und damit gedroht, auch die Schaffung neuer Sozialleistungen für Unternehmer zu blockieren. Der Streit scheint nun vom Tisch. Laut SPÖ wird man dem gesamten Paket zustimmen. (apa)

7.12.2007 12:27