3.12.2007 11:57

"Deja Vu" für Spanien, Griechenland und Russland: Wie bei EM 2004 in einer Gruppe

  • Rehhagel: "Alle Mannschaften sind erstklassig"
  • Auch Schweden in Gruppe: "Wollen ins Viertelfinale"

Der regierende Europameister Griechenland sowie Schweden, Spanien und Russland geben einander bei der EURO 2008 in Innsbruck und Salzburg in Gruppe D die Ehre. Für Spanien, Russland und Griechenland ist dies eine Art "Deja Vu"-Erlebnis, spielte man doch bereits bei der EURO 2004 in Portugal in einem Pool. Also titelte die Sportzeitung "Marca": "Treffen mit alten Bekannten."

Spanien blieb damals auf der Strecke, Gastgeber Portugal und Griechenland stiegen ins Viertelfinale auf. Letztlich machten sich diese beiden Teams auch den Titel untereinander aus: Die Hellenen setzten sich dank des Goldtores von Angelos Charisteas mit 1:0 durch, nachdem sie schon das Auftaktspiel in der Vorrunde mit 2:1 für sich entschieden hatten.

Aragones: "Ausgeglichene Gruppe"
Kein Wunder, dass sich auch der spanische Teamchef Luis Aragones die EURO 2004 erinnert fühlte: "Im Gegensatz zu 2004 ist diesmal Schweden anstelle von Portugal dabei. Das ist eine sehr kompetitive Gruppe. Drei Teams sind schon Europameister geworden. Das zeigt, wie ausgeglichen diese Gruppe ist."

Otto Rehhagel, Teamchef von Titelverteidiger Griechenland, sah eine eher ausgeglichene Ausgangsposition: "Alle Mannschaften, die sich qualifiziert haben, sind erstklassig, somit werden also alle Spiele schwer. Ich habe früher schon mit Werder Bremen viele Spiele gegen russische bzw. sowjetische Mannschaften wie Spartak Moskau gemacht. Das sind perfekt ausgebildete Fußballer. Und was 2004 war, zählt nicht mehr hier, die EM findet 2008 statt."

Lagerbäck hadert mit Los
Der schwedische Verbandscoach Lars Lagerbäck haderte ein wenig mit dem Schicksal: "Das ist ein schwere Gruppe, wir werden aber unser Bestes geben, um ins Viertelfinale zu kommen. Spanien zählt zu den besten Teams in Europa. Es ist deshalb sicher von Vorteil, dass wir auch in der EM-Qualifikation schon gegen sie gespielt haben."

Der russische Teamchef Guus Hiddink hofft hingegen auf eine Überraschung: "Es gibt zwar keinen Außenseiter in dieser Gruppe, aber ich denke, die anderen drei Teams sind froh, dass sie uns als Gegner haben. Doch uns genügt die Qualifikation nicht."

(apa/red)

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3.12.2007 11:57
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