Gusenbauer nennt seine EM-Wunschgruppe:
Portugal, Frankreich und WM-Champ Italien
- Rechnet fürs Viertelfinale mit 1 Sieg und 2 Remis
- Führt in der Schweiz auch politische Gespräche

·ÖFB ohne Wunschlos zur Gruppenauslosung
Präsident Stickler: 'Wir
haben keine Erwartungen'
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·Nur schwere Gruppen
für Österreich bei EM
Laut Bundesligatrainern keine leichten Gegner
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Letzte Hoffnung: Das Kontingent des ÖFB
·20.000 Aufträge für EM-Tickets storniert
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Gut ein halbes Jahr vor dem Ankick der Fußball-Europameisterschaft am 7. Juni 2008 in Basel werden in Luzern die Gruppen der EURO 2008 ausgelost. Während die ÖFB-Delegation, angeführt von Präsident Friedrich Stickler, Generalsekretär Alfred Ludwig und Teamchef Josef Hickersberger, ohne Traumlos in die Schweiz reiste, legte sich Bundeskanzler Alfred Gusenbauer auf eine Wunschgruppe fest: Italien, Portugal und Frankreich.
Gusenbauer, der in der Schweiz auch politische Gespräche führt, gab sich optimistisch, dass Österreich auch bei solch einer starken Gruppe mit Weltmeister Italien, Vize-Europameister Portugal und Vize-Weltmeister Frankreich durchaus Chancen hätte, sich für das Viertelfinale zu qualifizieren. Seine Rechnung: Ein Remis zum Auftakt gegen Italien, ein Sieg gegen Portugal und wieder ein Remis gegen Frankreich.
Dass es zu sogenannten Horrorgruppen - etwa Niederlande, Italien, Deutschland sowie Frankreich in Gruppe C oder D - ist eher unwahrscheinlich. Die Chancen darauf stehen bei 1:64. Hickersberger hätte gegen so eine starke Gruppe nichts einzuwenden. "Da wird es dann im Viertelfinale wohl etwas einfacher", scherzte der ÖFB-Teamchef.
Auslosung in aller Welt
Ob sich solche Hoffnungen auf attraktive Gruppen erfüllen, wird weltweit von 37 TV-Sendern live übertragen, darunter von 28 Stationen aus Europa. Aber auch Indien, Indonesien, Südafrika, Hongkong oder Vietnam werden live dabei sein. TV-Sender aus insgesamt 138 Ländern werden Bilder aus dem Kultur- und Kongresszentrum von Luzern zeigen.
Die Gästeliste liest sich wie das "Who is who" des europäischen Fußballs. Angeführt von FIFA-Präsident Joseph Blatter und UEFA-Präsident Michel Platini werden Vertreter und Teamchefs aller teilnehmenden Verbände dabei sein, darunter klingende Namen wie Marco Van Basten (Teamchef Niederlande), Raymond Domenech (Teamchef Frankreich), Roberto Donadoni (Teamchef Italien), Joachim Löw (Teamchef Deutschland), Otto Rehhagel (Teamchef von Titelverteidiger Griechenland), Luiz Scolari (Teamchef Portugal), Karel Poborsky (Teammanager Tschechien) oder Günther Netzer.
(apa/red)
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