Linz trifft im UEFA-Cub gegen den "Titan": Steirer verhilft Braga zu 1:1 gegen München!
- Wahl-Portugiese erzielt Ausgleichstor in Heimspiel
- Ivanschitz-Klub weiter, Macho & Stranzl ohne Sieg

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Roland Linz hat in der UEFA-Cup-Gruppenphase beim großen FC Bayern München seine Visitenkarte abgegeben. Der von ÖFB-Teamchef zuletzt nicht berücksichtigte Stürmer des SC Braga erzielte beim 1:1-(0:0)-Heimremis in der 66. Minute den Ausgleich für die Portugiesen. Miroslav Klose (47.) hatte den lange Zeit mit untauglichen Mitteln anlaufenden deutschen Rekordmeister kurz nach dem Seitenwechsel in Führung gebracht.
Der an vordersten Front aufgebotene Linz sorgte mit einer schönen Einzelaktion für Jubel unter den 10.000 Fans, als er zunächst Demichelis ins Leere fahren ließ, und Torhüter Kahn mit einem platzierten Schuss ins lange Eck keine Chance ließ. Mit dem "Titan" im Bayern-Gehäuse hatte der Steirer schon in der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte unliebsame Bekanntschaft gemacht: Nach einem Zweikampf im Strafraum samt einer kleinen Reiberei fassten beide die Gelbe Karte aus.
Linz, den Hickersberger via TV-Übertragung beobachten wollte, hatte auch die erste große Braga-Chance vorgefunden. Nach einem Stanglpass verpasste der ÖFB-Internationale den Ball jedoch knapp (36.). Auch in der Schlussphase war der Österreicher im Municipal-Stadion einer der gefährlichsten Akteure. "Es war wichtig, dass wir heute Unentschieden gespielt haben. Für uns war es ein Erfolg", meinte Linz nach der Partie. Braga liegt in Gruppe F auf dem vierten Rang, die Bayern sind trotz des Remis Spitzenreiter.
Keine Erfolgserlebnisse für Stranzl und Macho
Keine Erfolgserlebnisse gab es hingegen für die weiteren österreichischen Legionäre. Martin Stranzl spielte mit Spartak Moskau in Prag gegen Sparta 0:0, der nach seiner Gehirnerschütterung noch geschonte Torhüter Jürgen Macho erlebte das 1:1 von AEK Athen gegen Fiorentina nur von der Ersatzbank aus. Spartak liegt hinter dem FC Zürich in Gruppe E auf Platz zwei, Athen ist nach dem zweiten Remis in Gruppe C nur Vierter.
Panathinaikos vorzeitig aufgestiegen
Andreas Ivanschitz schaffte mit Panathinaikos Athen als zweiter Club neben Helsingborg den Aufstieg in die Runde der besten 32 Teams. Die spielfreien Griechen profitierten in Gruppe B vom 2:0-Heimsieg von Atletico Madrid gegen Aberdeen. Die Schotten (1 Punkt/3 Spiele) können Panathinaikos (6/2) nun ebenso wie Lok Moskau (2/3) nicht mehr gefährlich werden.
(apa/red)
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