Nach dem Verlassen des BL-Tabellenendes:
Landeshauptmann gratuliert Wacker-Coach
- 2:0 in Kärnten 1. Auswärtssieg seit 8. November 2006
- Kärnten-Trainer denkt schon an Winter-Vorbereitung

·Schlusslichtwechsel: Innsbruck mit 2:0-Sieg
1. Auswärtserfolg seit
einem Jahr vs. Kärnten
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Der Tiroler Landeshauptmann gratulierte schon kurz nach dem Schlusspfiff in der Klagenfurter EM-Arena telefonisch Helmut Kraft. Herwig van Staa freute sich mit den Fußballern von Wacker Innsbruck über den 2:0-Sieg gegen Austria Kärnten, mit dem Kolousek und Co. nach 14 Runden erstmals den letzten Platz der T-Mobile-Bundesliga verließen und die Rote Laterne den Geschlagenen übergaben.
Kraft sprach nach dem vierten Sieg (bei je einem Remis und einer Niederlage), seit er das Zepter bei Wacker übernommen hatte, von einem "tollen Spiel der Mannschaft, auf die ich sehr stolz bin". Auch Walter Schachner anerkannte den verdienten Sieg der Innsbrucker, die "einfach in jeder Hinsicht besser waren".
Parallelen zu 2006
Es war gleichzeitig der erste (!) Auswärtssieg der Tiroler seit 8. November 2006, als die Elf mit 2:0 beim Kärnten-Vorgänger Pasching gewonnen hatte. Damals hatte das Match übrigens als Spitzenspiel zwischen dem Zweiten und dem Dritten gegolten. Die zweite Parallele außer dem Ergebnis zu diesem Spiel: Damals erzielte auch ein Innenverteidiger (Torsten Knabel, diesmal war es Ferdinand Feldhofer) vor der Pause mit dem Kopf nach einer Standardsituation das 1:0, und der zweite Schütze nach der Pause hieß - wie auch dieses Mal - Andreas Hölzl, der recht optimistisch in die Zukunft blickt. "Auf den vorletzten Platz zu kommen, war sehr wichtig. Wir haben uns gut zurückgekämpft, müssen jetzt noch sechs Punkte aus den zwei fehlenden Herbstspielen machen", meinte er.
Sowohl für Feldhofer, der wegen einer Bänderüberdehnung ausschied, aber bis zur nächsten Runde wieder fit sein sollte, als auch für Hölzl war es das erste Saisontor. In der Vorbereitung war jedes Mal (neben Mimm bzw. Orosz) auch Vaclav Kolousek, der eine starke Partie bot, beteiligt. "Er ist eine Klasse für sich", lobt Kraft, der unbedingt als Neunter in die Winterpause gehen will. Seine Elf empfängt in der 22. Runde Rapid und gastiert in der letzten des Jahres in Ried, während die Kärntner zwei Auswärtspartien (LASK und Altach) zu bestreiten haben.
Schachner zuletzt glücklos
Die Klagenfurter haben mit dem 3:1 bei Sturm einen einzigen Auswärtssieg auf dem Konto (bei zwei Remis und sieben Niederlagen) und sind nun obendrein sechs Spiele in Folge sieglos (drei Remis, drei Niederlagen). Da hat Wacker (vor diesem 2:0 gegen die Schachner-Elf ein 1:1 in Innsbruck und ein 0:2 in Klagenfurt/es war das letzte Spiel unter Lars Söndergaard) mit 13 Punkten aus den jüngsten sechs Spielen schon einiges mehr vorzuweisen.
Walter Schachner konzentriert sich zwar auch noch auf die zwei Herbstspiele, hat aber sein Augenmerk schon auf das Frühjahr gerichtet. "Wir haben noch 15 Runden, nun hoffe ich aber vor allem auch auf eine gute Wintervorbereitung, das sind erstmals sechs Wochen", so der Trainer, dem nach seinen Erfolgen mit Höhepunkt Double-Gewinn mit dem GAK (2004) in jüngerer Zeit etwas das Glück zu verlassen scheint.
(apa/red)
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