Walchhofer erlitt bei Sturz Nackenprellung: Rennen in Lake Louise nur noch Nebensache
- Salzburger kam aber zum Glück glimpflich davon
- Heute Training in Beaver Creek trotz Schneemangels

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Ein schwerer Sturz beim Einfahren war offenbar der Hauptgrund dafür, warum Michael Walchhofer im Super G in Lake Louise mit fast zwei Sekunden Rückstand nur Platz 26 belegt hat. Der 32-jährige Speed-Spezialist aus Salzburg kam bei der Fahrt zum Start nach einem Verschneider böse zu Sturz und verfehlte dabei eine Schneekanone nur knapp. Walchhofer erlitt dabei schmerzhafte Nackenprellungen.
"Er hatte Riesenglück, denn er hatte dabei doch an die 100 km/h drauf", war auch Walchhofers Trainer Andreas Evers bewusst, dass sein Schützling nur knapp an einem noch böseren Unfall vorbeigeschrammt war. "Er hatte im Flug die Schneekanone im Visier. Glücklicherweise ist aber alles relativ glimpflich verlaufen, denn es hat ihn wirklich fürchterlich zerrissen. Er hatte aber einen ziemlichen Schock", sagte Evers, dem klar war: "Danach war das Rennen für ihn wohl nur noch Nebensache."
Walchhofer war trotzdem noch wie Benni Raich, Hermann Maier usw. in die USA geflogen, um in Beaver Creek wenigstens einen freien Tag zu haben und sich an die extreme Höhenlage des Ortes in Colorado zu gewöhnen. Schon heute soll trotz des eklatanten Schneemangels in Beaver Creek das erste Abfahrtstraining stattfinden.
Ein Startverzicht in Lake Louise sei trotz des schweren Sturzes nie ein Thema gewesen, versicherte Evers. ÖSV-Pressemann Roberto Brunner gab nach einem Telefonat mit Walchhofer ebenso Entwarnung: "Er ist im Nacken verspannt, aber sonst geht es ihm gut."
(apa/red)
