Svindal und Raich geben weiter den Ton an:
Weltcup-Dominatoren heuer wieder voran
- ÖSV-Herren freuen sich über erste Stockerlplätze
- Fortsetzung mit den vier Bewerben in Beaver-Creek

·Super G: Aksel Lund Svindal gewinnt klar
Raich 2. - Die restlichen
ÖSV-Herren weit hinten
·Andreas Buder rettet Ehre der ÖSV-Herren
Hinter Jan Hudec und Sullivan auf Platz drei
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Aksel Lund Svindal und Benjamin Raich geben schon wieder den Ton im alpinen Ski-Weltcup an. Das Duo, das sich im vergangenen Winter einen nervenaufreibenden Kampf um die Große Kristallkugel geliefert hatte, liegt auch in der laufenden Saison voran. Nach den Lake-Louise-Rennen, wo Svindal im Super G vor Raich gewann, führt der Norweger mit 234 Punkten vor dem Tiroler (166).
Diese Woche geht es in Beaver Creek weiter, wo mit Superkombi, Abfahrt, Super G und Riesentorlauf gleich vier Rennen auf dem Programm stehen. Im ÖSV-Herren-Lager herrschte vor der Weiterreise Erleichterung, denn dank Andreas Buder (Dritter in der Abfahrt) und Raich gab es die ersten Podestplätze des Winters. "Mit diesem Wochenende dürfen wir sehr zufrieden sein. Siegen ist eben bei dieser Dichte verdammt schwer", bilanzierte Alpinchef Hans Pum.
Bereits zweimal gewonnen hat in dieser Saison Weltcup-Titelverteidiger Svindal, beim Auftakt-Riesentorlauf in Sölden und nun in Lake Louise. "Das war ein super Saisonstart. Aber wir haben erst vier von 40 Bewerben absolviert. Der Weg ist noch sehr weit", meinte der Norweger. Und Svindal verhinderte bereits zum dritten Mal den ersten Speed-Sieg Raichs. Denn wie bei den Super-G-Rennen 2005 in Lake Louise und 2007 in Lenzerheide wurde Raich Zweiter hinter Svindal. "Keine Sorge, der Benni wird mich schon noch schlagen und seinen ersten Super G gewinnen", meinte Svindal lachend.
Auch Raich musste angesichts dieser Serie schmunzeln, nahm es jedoch gewohnt locker: "Da kann man nichts machen, das ist Zufall. Und Svindal ist ja kein Schwacher." Mit dem Super-G-Ergebnis war Raich nach der Schlappe in der Abfahrt (46.) hoch zufrieden. "Das ist eine echte Entschädigung." Lediglich der Rückfall im unteren Teil wurmte den Pitztaler. "Da habe ich eine halbe Sekunde verloren, das ist zu viel." Aber auch die weiteren Österreicher verloren vor allem im unteren Abschnitt. "Das müssen wir analysieren", meinte Pum.
Erfolgserlebnis für Görgl
Ebenfalls als Sieger durfte sich Stephan Görgl fühlen, der nach Raich und Christoph Gruber (10.) als 12. drittbester Österreicher war. Und das in seinem zweiten Comeback-Rennen, nicht einmal ein Jahr nach seiner heftigen Knieverletzung. "Noch dazu war ich in Lake Louise nie sehr gut, deshalb freue ich mich doppelt. Jetzt reise ich sehr optimistisch nach Beaver Creek, das liegt mir, dort taugt es mir", meinte der Steirer, der 2004 in Beaver Creek im Super G seinen ersten Weltcup-Sieg gefeiert hatte.
(apa/red)
