Haas wurde im Davis Cup nicht vergiftet:
Für Tennisverband ist das Thema erledigt
- ITF setzt Spekulationen zu Haas-Vergiftung ein Ende
- Bluttests ergaben keinen Nachweis für Vergiftung

Es gibt keinen Beweis dafür, dass der deutsche Tennis-Profi Tommy Haas in Deutschlands Davis-Cup-Semifinalduell mit Russland (2:3) im September in Moskau vergiftet worden ist. Zu dem Schluss kam der Internationale Tennisverband (ITF). Deutschlands-Doppelspieler Alexander Waske hatte in Berufung auf einen nicht genannten russischen Informanten diesen Verdacht zur Sprache gebracht, die ITF daraufhin eine Untersuchung durchgeführt.
"Nach Recherchen ist die ITF zu dem Entschluss gekommen, dass es keine medizinischen Informationen oder andere Beweise gibt, um weitere Spekulationen zu unterstützen", verlautbarte der Verband in einer Aussendung. Es werde in Zukunft auch keine weiteren Kommentare zu diesem Thema geben. Haas hatte selbst bereits davor mitgeteilt, dass Bluttests keinen Nachweis für eine Vergiftung ergeben hätten.
(apa/red)
