Welt-Aids-Tag 2007: 33,2 Mio. Menschen leben weltweit mit dem tödlichem HI-Virus
- Afrika am schlimmsten von Krankheit betroffen
- 2007 wird mit 2,1 Millionen Aids-Toten gerechnet

·Alarmierende Zahlen zum Welt-Aids-Tag
Über 500 Neuinfektionen in Österreich - Rekord!
·AIDS: Die Geschichte der Immunschwäche
Virus in 20er-Jahren auf Menschen übergegangen
·Hintergrund-Info:
So tötet das HI-Virus
Aids ist schwere Störung des Immunsystems
·INFO-GRAFIK:
Aids weltweit
Karte mit Schätzung der HIV-Infizierten und Toten
Aufklärung, Schutz und Solidarität sind die Ziele des Welt-Aids-Tages, der heute stattfindet. Weltweit machen Organisationen mit Informationsveranstaltungen und Benefiz-Abenden auf die Krankheit aufmerksam. Er wurde 1988 von der Weltgesundheitsorganisation ausgerufen.
Rund 33,2 Millionen Menschen werden nach jüngsten Berechnungen Ende dieses Jahres mit dem Aidserreger HIV im Blut leben. Unter ihnen sind etwa 15,4 Millionen Frauen und 2,5 Millionen Kinder, geht aus Daten des Aids-Programms der Vereinten Nationen (Unaids) hervor.
Am schlimmsten betroffen ist Afrika südlich der Sahara, wo 22,5 Millionen Menschen infiziert sind. Die meisten von ihnen sind Frauen (61 Prozent). Stark verbreitet ist die Epidemie auch in der Karibik. Ein Prozent der Erwachsenen dort ist HIV-positiv (230.000 Menschen). In Süd- und Südostasien leben rund vier, in Osteuropa und Zentralasien insgesamt 1,6 und in Nordamerika 1,3 Millionen Menschen mit dem Virus. 2007 wird mit 2,1 Millionen Aids-Toten gerechnet.
Kdolsky: Aufklärung und Prävention wichtigste Waffen
Der Kampf gegen HIV/Aids als eine der größten Herausforderungen der globalen Gesundheitspolitik: "Pro Jahr infizieren sich weltweit rund fünf Millionen Menschen - vorwiegend junge Frauen - mit HIV", sagte Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky anlässlich des 20. Welt-Aids-Tages. Wissen, Aufklärung und Prävention seien die wichtigsten Waffen.
Kdolsky warnte vor zunehmender Sorglosigkeit und Wissensmängeln. "Auch wenn HIV/Aids heute weitgehend behandelbar ist, ist nach wie vor keine Heilung oder die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs in Sicht. Das müssen wir besonders auch jungen Menschen klar machen, da für viele von ihnen HIV/Aids leider sein bedrohendes Gesicht verloren hat."
(apa/red)
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