Dienstag, 27. November 2007

Kampf gegen die "rosarote Brille" in Afrika:
Filmkampagne der EU gegen Einwanderung

  • 1,5 Millionen Euro für dreijährige Informationsaktion
  • Drastischer Kontrast zwischen Hoffnung und Realität

Ein Film mit abschreckenden Bildern vom Leben afrikanischer Einwanderer in Europa ist mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union entstanden. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) in Genf habe für eine dreijährige Informationskampagne in Afrika 1,5 Millionen Euro aus der EU-Kasse erhalten, sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Dienstag in Brüssel. Die Kommission wolle Afrikaner vor den Risiken einer illegalen Einreise nach Europa warnen.

Der Film von IOM und dem Schweizer Bundesamt für Migration wird derzeit in Kamerun und Nigeria ausgestrahlt. Der Streifen stellt einen drastischen Kontrast zwischen den Erwartungen afrikanischer Auswanderer und ihrem Leben in Europa dar. Auch Spanien habe sich mit Blick auf Einwanderer aus dem Senegal bereits an ähnlichen Aktionen finanziell beteiligt, sagte der Kommissionssprecher. (apa/red)

27.11.2007 17:08