Cheney leidet unter Herzrhythmusstörung: US-Vize schon vier Herzinfarkte hinter sich
- Behandlung durch Kardioversion laut Ärzten denkbar
- Es handelt sich dabei um eine Standardbehandlung
Ärzte haben bei US-Vizepräsident Dick Cheney eine Herzrhythmusstörung festgestellt. Das sei das Ergebnis einer Untersuchung, sagte Cheneys Sprecherin Megan Mitchell in Washington.
Demnach war der Politiker wegen eines Hustens zum Arzt gegangen. Cheney werde sich im Laufe des Tages in einem Krankenhaus weiter untersuchen lassen.
Der frühere Verteidigungsminister hatte im Alter von 37 Jahren den ersten von vier Herzinfarkten erlitten. Ende der 80er Jahre waren ihm vier Bypässe gelegt worden. Kurz nach der Wahl von George W. Bush zum US-Präsidenten im November 2000 hatte Cheney einen weiteren leichten Herzanfall erlitten.
US-Vizepräsident Dick Cheney hat sich wegen Herzproblemen in ärztliche Behandlung begeben. Bei dem 66-Jährigen seien Herzrhythmusstörungen festgestellt worden, deren Ursachen bei einer Untersuchung in einer Washingtoner Universitätsklinik bestimmt werden sollten, teilte Cheneys Sprecherin Megan Mitchell mit.
Denkbar sei, dass die Störungen durch eine Kardioversion behandelt würden; dabei wird der Herzrhythmus durch elektrische Impulse wiederhergestellt. Es handle sich um eine Standardbehandlung, sagte die Sprecherin weiter.
(apa/red)
