Seuchenalarm in Wien-Floridsdorf: Schule nach Massenerkrankung vorerst geschlossen
- 52 Sonderschüler und 17 Erwachsene haben Fieber
In Wien-Floridsdorf ist eine Sonderschule nach der Erkrankung von 52 Schülern und 17 Erwachsenen gesperrt worden. Die Schüler, Lehrer, Betreuer und Zivildiener leiden an akut Fieber und vereinzelt an Erbrechen, hieß es aus dem Gesundheitsressort im Wiener Rathaus. Die Schule bleibt bis Dienstag geschlossen, Untersuchungen laufen. Es wird eine Infektion durch Viren vermutet.
Nun wurde das Bezirksgesundheitsamt Floridsdorf von der Schulärztin über die Erkrankungen im Sonderpädagogischen Zentrum Herchenhahngasse (insgesamt laut Schul-Website 169 Kinder) informiert. Gemeinsam mit dem Marktamt wurden Erhebungen gestartet. Das angelieferte Essen dürfte als Erkrankungsursache ausfallen, denn es wird nur von den Schülern und nicht von den Lehrern gegessen. Die städtischen Gesundheitsexperten tippen daher auf ein Virus, übertragen durch Husten, Niesen oder Schmierinfektion.
Allzu schlimm dürfte die Erkrankung nicht sein. Eine Lehrerin habe unter den gleichen Symptomen gelitten und sei bereits wieder gesund, hieß es.
Derzeit wird trotzdem die Küche untersucht, im Übrigen wurden gezielte Laboruntersuchungen veranlasst. Mit den Befunden sei erst nächste Woche zu rechnen, hieß es aus dem Rathaus. Erst am Dienstag dürfen gesunde Kinder und Erwachsene wieder zurückkehren. (APA/red)
