Regierung beschließt Förderpaket: 35 Mio. Euro für bis zu 8000 Kinderbetreuungsplätze
- In erster Linie für Betreuung der Unter-Dreijährigen
- Geld nach Bundesländern gestaffelt - Wien auf Platz 1
·Förderungspaket für Kinderbetreuung fix
60 Mio. -Paket auch für sprachliche Frühförderung
·Innsbruck bei Kinder- Betreuung auf Platz 1
Wien liegt knapp dahinter.
St. Pölten Schlusslicht
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Mit dem im Ministerrat beschlossenen Förderungspaket zum Ausbau der Kinderbetreuung sollen jährlich österreichweit 6.000 bis 8.000 neue Betreuungsplätze entstehen. Dafür werden von 2008 bis 2010 pro Jahr 35 Millionen Euro locker gemacht - 15 kommen vom Bund, 20 zahlen die Länder dazu. Zusätzliche fünf Millionen lässt der Bund in die sprachliche Frühförderung fließen.
Das Geld soll in erster Linie zum Ausbau der Betreuungsquote von Unter-Dreijährigen dienen, ein Teil kann aber auch für Plätze für Drei- bis Sechsjährige und Tagesmütter verwendet werden. Ganztagsbetreuungsplätze werden vom Bund mit 2.500 Euro jährlich gefördert. Für einen den sogenannten VIF-Kriterien (Vereinbarkeitsindikator für Familie und Beruf) entsprechenden Platz soll es 4.000 Euro und für einen Halbtagsplatz 1.500 Euro geben. Je nachdem in welche Art von Betreuung investiert wird, können mit den 35 Mio. Euro jährlich 6.000 Ganztags- oder 3.750 VIF-Plätze zusätzlich entstehen.
Wien bekommt das meiste Geld
Die Mittel werden je nach Bedarf unter den neun Bundesländern aufgeteilt. Wien bekommt mit 3,11 Mio. Euro oder 20,7 Prozent der Jahresförderung das meiste Geld, muss aber auch entsprechen viel für die Kofinanzierung aufbringen und zwar 4,15 Mio. Euro. Mit diesem Geld können zusätzlich 1.244 Ganztagsplätze im Jahr errichtet werden. Im Burgenland können mit 436.500 Euro vom Bund und 582.000 Euro vom Land 175 neue Ganztagsplätze jährlich geschaffen werden. In der Steiermark werden 4,6 Mio. Euro investiert, das bedeutet 796 Ganztagsplätze. In Kärnten kann mit den 2,2 Mio. Euro vom Bund und Land das Ganztags-Betreuungsangebot um 376 jährlich erhöht werden.
Vorarlberg investiert eine Million, bekommt vom Bund 766.500 und kann damit 307 neue Ganztagsplätze schaffen. Tirol lässt sich den Ausbau 1,77 Mio. Euro kosten, der Bund springt mit 1,3 Mio. Euro bei, das würde für 530 Ganztagsplätze reichen. In Oberösterreich können für rund sechs Mio. Euro 1.051 und in Niederösterreich für 6,6 Mio. Euro neue 1.125 Plätze entstehen. In Salzburg werden 2,3 Mio. Euro investiert, das wären 397 neue Ganztagsplätze. (APA/red)
