Angst & Aggression durch viel Einsamkeit: Der Hirnstoffwechsel wird dadurch verändert
- Test an Mäusen ist auch auf Menschen umlegbar
- Medikament könnte Folgen von Stress verringern
·Ein Weihnachtsfest ohne störenden Stress
WOMAN: 33 Tipps gegen zu viel Hektik im Advent
·Buchkritik: 'Nie mehr Stress' dank Yoga
Gelassen und entspannt durch den Alltag
·Kinder & Jugendliche stark stressgefährdet
75 Prozent macht Schule am meisten zu schaffen
·Stell' dir vor, überall nur Schokolade...
Top-Stresskiller aus Japan: Schoko-Wellness

Dauerhafte Einsamkeit kann bei Menschen wie auch bei Tieren Angstgefühle und Aggressionen wecken. Zu diesem Effekt trägt vermutlich ein bestimmtes Enzym maßgeblich bei, wie US-Wissenschaftler herausfanden.
Eine wesentliche Rolle bei der Regulierung von Angstgefühlen spielt die Gehirnregion Amygdala. Forscher der Universität von Illinois in Chicago untersuchten bei Mäusen bestimmte Nervenbahnen, die zu diesem Hirnareal führen. Besonders analysierten die Mediziner zwei bestimmte Enzyme, die für die Bildung des Hormons Allopregnanolon wichtig sind. Das Hormon ist an der Stressregulierung beteiligt.
Einsame Mäuse
Wurden die Mäuse in Einsamkeit gehalten, sank die Konzentration von einem der beiden Enzyme um die Hälfte. Die daraus resultierende geringere Bildung von Allopregnanolon wirke sich auf die Nervenbahnen aus, die zur Amygdala führen, vermuten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS).
Medikamente gegen Stress
Dies könne erklären, warum Mäuse ohne soziale Kontakte aggressiver und ängstlicher seien als Tiere, die in einer Gruppe leben. "Menschen reagieren auf solche Belastung sehr ähnlich", sagt der Psychiater Alessandro Guidotti. Die Forscher hoffen, durch die Kenntnis des Mechanismus Medikamente zu entwickeln, die solche Folgen von Stress verringern. (APA/red)
Seitensprünge07:00
Geht er wirklich fremd?NEWS.AT-Checkliste: 15 Anzeichen, dass Ihr Liebster Sie tatsächlich betrügt
Make-Up-Trend06:45
Blutroter LippenstiftPromis beleben düsteren Trend der 90er Jahre wieder. Mitmachen oder Finger weg?
Sex und Gesundheit06:45
Krebs durch OralsexSchreckensnachricht: Gängige Sexualpraktik kann Tumor im Hals verursachen
