Frühe Berufsrückkehr macht Mütter gesund: Mehr Lebensqualität, weniger Depressionen
- Außerdem wird das Armutsrisiko deutlich gemindert
- Mehrbelastung, der die Mütter aber gewachsen sind

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Eine rasche Rückkehr in den Beruf nach der Geburt des ersten Kindes fördert die seelische Gesundheit und Lebensqualität der Mutter. Außerdem mindert es das Armutsrisiko, wie eine Studie der Berliner Charite belegt, die in der deutschen Fachzeitschrift "Das Gesundheitswesen" veröffentlicht wurde.
Bei der Befragung von 311 Müttern zwei Jahre nach der Entbindung ihres ersten Kindes habe sich gezeigt, dass zumindest im Innenstadtbereich von Berlin ein Kind schnell zum Armutsrisiko werden könne, wenn die Mütter nicht dazu verdienten, schreibt der Wissenschaftler Rolf Richter. Fast die Hälfte der nicht berufstätigen, aber nur 13 Prozent der berufstätigen Mütter lebten unterhalb der Armutsgrenze.
Positive Mehrbelastung
Eine frühe Rückkehr an den Arbeitsplatz sei für die jungen Mütter sicherlich eine Mehrfachbelastung, der sie aber in den meisten Fällen gewachsen seien, erklärt Richter. Die Untersuchung habe keine Hinweise auf körperliche oder seelische Schäden der Mütter ergeben, vielmehr schätzten sie ihre Lebensqualität deutlich höher ein als nicht berufstätige Frauen. Ein Job verbessere auch die sozialen Beziehungen. Berufstätige Frauen seien seltener depressiv. (APA/red)
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