Italienische Archäologen mit neuem Fund: Sagenumwogene Höhle im Herzen von Rom
- Geburtsort der Zwillingsbrüder Romolus und Remus
- Mythologie besagt, Wölfin gebar dort die Zwillinge

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Archäologen haben im Herzen Roms den "Lupercale" entdeckt, eine in ein Sanktuarium umgewandelte Höhle. In dieser hat laut der römischen Mythologie eine Wölfin die Zwillingsbrüder Romolus und Remus, die Gründer der Ewigen Stadt, gesäugt. Wie der italienische Kulturminister Francesco Rutelli bekannt gab, wurde die Höhle bei Ausgrabungen unweit des Hügels Palatin in Rom entdeckt.
Die Grotte ist zirka neun Meter hoch und 7,5 Meter tief. Sie wurde von Archäologen mit Hilfe einer Sonde entdeckt. Sie ist mit weißem Marmor bedeckt, auf dem ein weißer Adler zu erkennen ist. "Italien und Rom beeindrucken die Welt mit immer neuen archäologischen Befunden", sagte Rutelli. "Die Ausgrabungen werden lang und schwierig sein. Man muss umsichtig vorgehen, weil die Gefahr groß ist, die Struktur der Grotte zu beschädigen", meinte Rutelli.
Geburtsstätte der Rom-Gründer
Der Lupercale war der Ort, in dem man im alten Rom ein jährliches Fest zu Ehren des Faunus Lupercus organisierte. Wahrscheinlich steckt dahinter ein Fruchtbarkeitsritual, das im Jahr 494 n. Chr. zum Marienfest umgewandelt wurde. Romulus und Remus waren nach der römischen Mythologie die Gründer Roms (im Jahre 753 v. Chr.). Sie waren nach der Sage die Kinder des Gottes Mars und der Priesterin Rhea Silvia.
(apa/red)
