Villach unterliegt Capitals dank Penalties:
Capitals-Spieler schlagen VSV-Fan spitalsreif
- Wiener Sieg im Penaltyschießen nach 2:2-Endstand
- Provozierter Latusa schickt Villacher Fan ins Spital
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Der Villacher SV hat am gegen Leader Vienna Capitals in der Erste Bank Eishockey Liga bereits mit 2:0 geführt, musste sich aber nach einem 2:2 nach regulärer Spielzeit mit 2:3 im Penaltyschießen geschlagen geben. Rodman sorgte nach der torlosen Verlängerung für den entscheidenden Treffer zum Zweipunkte-Gewinn für die Gäste. Das Spiel wird sicher noch in eine "Verlängerung" auf dem Grünen Tisch gehen, denn es kam zu einem Schlagabtausch zwischen Spielern auf der Bank und einem Fan.
Eishockey: Vienna Capitals siegten beim VSV nach 0:2-Rückstand
Dabei hatten die Hausherren vor 4.300 Zuschauern trotz einiger Ausfälle sehr aggressiv begonnen und sorgten für ein hohes Tempo. Schon der erste gefährliche Angriff brachte in der 3. Minute die Führung durch Kaspitz. Die Wiener kamen im ersten Drittel überhaupt nichts ins Spiel und so erhöhte Bousquet im Power-Play der 16. Minute auf 2:0. Im mittleren Abschnitt wendeten die Caps das Match um 180 Grad, doch am Resultat vermochten sie trotz drückender Überlegenheit nichts zu verändern - entweder fehlendes Glück oder der starke VSV-Goalie Prohaska verhinderten einen Treffer.
Im Schlussabschnitt ernteten die Wiener allerdings für ihren weiter durchgeführten Sturmlauf die Früchte: Rodman (52.) und Casparsson 46 Sekunden vor Schluss bei einer 6:4-Überlegenheit sorgten noch für das 2:2 nach der regulären Spielzeit. In der Verlängerung waren es David Rodman bzw. Wien-Goalie Charpentier, die den Sieg der Wiener besiegelten.
Zu einem unschönen Zwischenfall kam es in der hektischen Schlussphase, als sich einige auf der Bank sitzende Caps-Spieler von VSV-Fans provozieren ließen und es zu Insultationen mit einem Fan kam. Drei Spieler schlugen mit dem Stock oberhalb ihrer Bank auf einen Fan ein, der über den schlecht gesicherten Bereich hinter der Bank geklettert war. Latusa traf den Fan gar auf den Kopf, der ins Spital gebracht wurde.
"Das passiert jedes Mal hier. Wir dürfen uns auch nicht alles gefallen lassen. Natürlich tut es mir auch Leid", meinte Latusa, der wohl einer längeren Sperre entgegensieht.
(apa/red)
