BMW-Sauber peilt seinen ersten GP-Sieg an:
Konnte sich als dritte Kraft der F1 etablieren
- BMW vertraut auch weiterhin auf Kubica und Heidfeld
- Anschluss an Ferrari & McLaren "hartes Stück Arbeit"

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Der Rennstall BMW-Sauber hat sich in der abgelaufenen Saison als dritte Kraft in der Formel 1 etabliert. Für die kommende Saison hat das deutsch-schweizerische Team den ersten Grand-Prix-Sieg im Visier. "Wir schließen mit dieser Saison die Aufbauphase des Teams ab. Diese Phase ist wie geplant gelaufen und hat uns in kurzer Zeit in die Top 3 geführt. Im nächsten Jahr wollen wir das erste Rennen gewinnen", erklärte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen in einer Aussendung.
BMW vertraut auch in der kommenden Saison auf das Fahrer-Duo Nick Heidfeld und Robert Kubica, das in der vergangenen Saison die WM-Plätze fünf und sechs erreicht hatte. In der Konstrukteurs-WM landete BMW-Sauber aufgrund des Ausschlusses von McLaren-Mercedes sogar hinter Ferrari auf Platz zwei. "Das täuscht uns nicht darüber hinweg, dass in der Saison 2007 vier Autos im Feld schneller waren als unsere. Es wird ein hartes Stück Arbeit, zu diesen beiden Teams aufzuschließen", meinte Theissen.
Der Rennstall verfügt nun in seiner Fabrik in Hinwil mittlerweile über 420 Angestellte. Bei der Übernahme von Sauber durch BMW im Jahr 2005 waren es noch 275 gewesen. In München sind weitere 300 Personen beschäftigt. Bereits im September hatte sich das Team auf die Entwicklung des Autos für die kommende Saison konzentriert. Dennoch verwies BMW-Sauber Renault in der Konstrukteurs-WM um 50 Punkte auf Platz drei. "Wir haben unsere eigenen Zielvorgaben übertroffen und sind stolz darauf", sagte Theissen.
(apa/red)
