England in WM-Quali mit bösem "Deja vu":
Albtraumgegner Kroatien wieder zugelost
- Italien und Deutschland mit leichten Gruppengegnern
- Portugal bekommt es mit Skandinavien-Duo zu tun

·Schweres Los für den ÖFB in WM-Quali 2010
In Gruppe mit Frankreich,
Rumänien und Serbien
·Südafrika: Gastgeber
will WM nicht eröffnen
Coach Parreira möchte später ins Turnier starten
·Blatter verteidigt die Sicherheit in Südafrika
Zu Mord an Österreicher:
"Kriminalität ist überall"
·Der Modus für die
WM-Qualifikation 2010
So ermitteln Kontinental-
Verbände ihre Starter
·Alle Infos zu den 10 Stadien der WM 2010
KLICKEN: Eröffnung und Finale in Johannesburg
Englands Fußball-Nationalmannschaft könnte in der Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika ein "Deja vu" erleben. Bei der Auslosung der Quali-Gruppen in Durban zogen die "Three Lions" in Gruppe 6 Kroatien. Gegen die Mannschaft von Slaven Bilic war England nach einer 2:3-Pleite im Wembley-Stadion in der EURO-Quali sensationell gescheitert. Vor machbaren Aufgaben stehen dagegen Weltmeister Italien und Europameister Griechenland.
Der regierende Titelträger erwischte in Gruppe 8 mit Bulgarien, Irland, Zypern, Georgien und Montenegro ebenso eine "leichte" Auslosung wie die Hellenen in Gruppe 2 mit Israel, Schweiz, Moldawien, Lettland und Luxemburg. "Das sind Nationen, die keine sehr große Fußballtradition haben, aber es sind schwierige Teams. Auf dem Papier ist Bulgarien wahrscheinlich jenes (Team), das mit uns um Platz eins kämpfen wird", meinte Italiens Teamchef Roberto Donadoni.
Bierhoff mit Auslosung zufrieden
Das Losglück treu war auch Deutschland in Pool 4 mit Russland, Finnland, Wales, Aserbaidschan und Liechtenstein. "Ich denke, wir können zufrieden sein", sagte Teammanager Oliver Bierhoff nach der von hohen Sicherheitsmaßnahmen begleiteten Show im Congress Centrum der Millionenstadt. "Ziel ist, Gruppensieger zu werden und uns direkt zu qualifizieren", meinte der in Deutschland gebliebene Bundestrainer Joachim Löw.
Neben England, das sich auch mit der Ukraine und Weißrussland matchen wird müssen, erwischte auch Portugal eine schwere Auslosung. Der Vizeeuropameister (Gruppe 1) trifft u.a. auf Schweden und Dänemark. Auch die Niederländer (Gruppe 9) werden über die Konkurrenten Schottland und Norwegen nicht erfreut sein. Spaniens härtester Konkurrent in Gruppe 5 wird wohl die Türkei sein, auch Belgien und Bosnien-Herzegowina könnten für die eine oder andere Überraschung sorgen.
Gruppensieger fix dabei
Insgesamt 199 Teams von allen fünf Kontinenten hatten sich ursprünglich um die 31 Endrunden-Plätze neben dem gesetzten Gastgeber Südafrika beworben, die bis zum November 2009 in insgesamt 861 Spielen ermittelt werden. Aus Europa qualifizieren sich die neun Gruppensieger direkt für die WM-Endrunde. Die besten acht Gruppen-Zweiten spielen in einer Playoff-Runde mit Hin- und Rückspiel die restlichen vier Plätze für 2010 aus.
(apa/red)
