Donnerstag, 22. November 2007

NGOs mahnen jetzt zu raschem Handeln: Forderung nach verbindlichen Klima-Zielen

  • Reiche Staaten müssen CO²-Ausstoß verringern
  • Arme LÄnder brauchen Technologie zum Klimaschutz

Die Folgen des Klimawandels bedrohen nach Einschätzung von Umwelt- und Hilfsorganisationen in Asien und der Pazifikregion die sozialen und wirtschaftlichen Fortschritte mehrerer Jahrzehnte. Die reichen Staaten müssten sich zu verbindlichen Zielen bei der Verringerung der Treibhausgasemissionen verpflichten und den Entwicklungsländern mehr Technologien zum Klimaschutz zur Verfügung stellen, forderten 35 Organisationen, darunter Greenpeace und Oxfam, in einem Bericht.

Mit Blick auf die UNO-Klimakonferenz in zwei Wochen in Bali erklärte Saleem Huq vom Internationalen Institut für Umwelt und Entwicklung (IIED) in London, die Politik müsse rasch und ambitioniert handeln. Sonst würden weltweit die Gemeinschaften, die am wenigsten zum Klimawandel beitrügen, weiter am meisten unter ihm leiden. Der Weltklimarat (IPCC) hat zuletzt im spanischen Valencia einen Bericht vorgestellt, in dem der Mensch für die sich anbahnende Klimakatastrophe verantwortlich gemacht wird. Doch könnten die schlimmsten Auswirkungen noch abgewendet werden, heißt es dort.

(apa/red)

22.11.2007 16:01