Entwarnung im Kampf gegen Großbrand: Feuerwehr konnte Inferno großteils löschen
- 53 Häuser bei Brandkatastrophe total zerstört
- Einwohner kehren zurück. PLUS: Bilder der Tragödie

·USA: Die BILDER von den neuen Bränden
Kalifornien kämpft mit einer neuen Feuersbrunst
Die Lage in den Waldbrandgebieten um den kalifornischen Promi-Wohnort Malibu hat sich entspannt. Die Löschtrupps brachten 70 Prozent der Flammen unter Kontrolle, wie die Feuerwehr von Los Angeles mitteilte. Die meisten Bewohner durften bereits in ihre Häuser zurückkehren.
Etwa 10.000 Menschen, unter ihnen auch Hollywoodstars wie Matthew McConaughey und Minnie Driver, hatten ihre Häuser verlassen müssen. Nach Angaben der Feuerwehr brannte durch die Feuer 53 Häuser ab, darunter mehrere Millionärsvillen. Außerdem wurden 27 Nebengebäude und 14 Fahrzeuge zerstört sowie 34 weitere Häuser beschädigt. Sieben Feuerwehrleute wurden während der Löscharbeiten verletzt. Gouverneur Arnold Schwarzenegger versprach den Betroffenen schnelle Hilfe. Die Feuerwehr vermutete nach eigenen Angaben "menschliches Handeln" als Ursache für die Brände. Ermittler untersuchten ein Gelände nahe dem Brandherd, wo oft Partys mit Lagerfeuern gefeiert werden.
Im Oktober waren bei tagelangen Waldbränden in Kalifornien mehrere Menschen ums Leben gekommen, rund 2000 Häuser brannten ab. Insgesamt mussten damals 640.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen.
(apa/red)
