Neue Opfer des Bürgerkriegs in Sri Lanka: Mindestens 17 "Befreiungstiger" getötet
- Tamilische Rebellen starben bei Artilleriefeuer
- Bürgerkrieg in Sri Lanka: Rund 70.000 Tote seit 1983
·Sri Lanka: Rebellen führer wurden getötet
Regierung: "Wir werden uns alle vorknöpfen"
Bei Gefechten in Sri Lanka sind nach Militärangaben mindestens 17 tamilische Rebellen der separatistischen Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) getötet worden. Ein Armeesprecher sagte, die LTTE-Kämpfer hätten mit sieben Booten einen Polizeiposten im Distrikt Pesalai angegriffen.
Die Sicherheitskräfte hätten den Angriff unter anderem mit Artilleriefeuer zurückgeschlagen und die Rebellen zum Rückzug gezwungen. Die Marine habe die Boote der Angreifer verfolgt.
Mehr als 70.000 Tote seit 1983
Rund 17 Rebellen sind bei Auseinandersetzungen im Norden und Osten der Insel getötet worden, wo die Separatisten die Kontrolle haben. Die LTTE kämpft seit 1983 für einen eigenen Staat der tamilischen Minderheit auf Ceylon bzw. eine Autonomie. Im srilankesischen Bürgerkrieg wurden seither mehr als 70.000 Menschen getötet.
(apa/red)
