Belgien bleibt weiterhin 'geeint': Parlament
lehnt Initiative zur Spaltung des Landes ab
- Abfuhr für radikale Flamenpartei "Vlaams Belang"
- 35.000 Menschen demonstrierten für Landes-Einheit
·Tausende bei Demo für Einheit Belgiens
Konzerte, Bier & Pommes
gegen die Aufspaltung
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Höchstgebot für den Christdemokraten 465

Das belgische Parlament hat eine Initiative zur Spaltung des Landes zurückgewiesen. Eine Mehrheit auch der flämischen Abgeordneten stimmte in Brüssel gegen einen entsprechenden Antrag der radikalen Flamenpartei Vlaams Belang, berichtete der belgische Radiosender RTBF. Das Votum galt als wichtiges Zeichen an die französischsprachigen Belgier, die etwa 40 Prozent der Bevölkerung stellen.
Am vergangenen Wochenende hatten rund 35.000 Menschen in Brüssel für die Einheit des Königreichs demonstriert. Sie forderten auch ein Ende der Regierungskrise, die seit mehr als fünf Monaten andauert. Seit der Wahl am 10. Juni verhindern Forderungen der niederländisch sprechenden Flamen nach mehr regionaler Eigenständigkeit die Bildung einer Koalition von Konservativen und Liberalen aus beiden Landesteilen. Die frankophonen Parteien lehnen eine solche Staatsreform ab, weil sie dadurch Nachteile befürchten.
(apa/red)
