Armeeeinsatz im Iran nicht auszuschließen:
Für US-Militärchef Option "nicht vom Tisch"
- Unterstützung irakischen Aufstands auch ein Problem
- Diplomatische Lösung habe derzeit jedoch Vorrang

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Die USA behalten sich weiter einen Militäreinsatz gegen den Iran vor. "Ich würde die militärische Option niemals vom Tisch nehmen", sagte der neue US-Militärchef Michael Mullen in Washington. Dies bedeute allerdings nicht, dass diese Option tatsächlich genutzt werde.
In den Bemühungen um eine Beilegung des Streits um das iranische Atomprogramm falle der Diplomatie eine "sehr wichtige" Rolle zu, sagte Mullen. Für die USA seien dabei aber nicht nur die nuklearen Ambitionen des Iran ein Grund zur Sorge, sondern auch dessen "Unterstützung für die Aufständischen im Irak".
Admiral Mullen ist seit vergangenem Monat als Chef des Vereinten Generalstabs der oberste US-Militär. Die USA setzen derzeit darauf, den Iran durch schärfere Sanktionen im UNO-Sicherheitsrat zum Einlenken im Atomstreit zu bewegen. Washington verdächtigt das Land, den Besitz einer eigenen Atombombe anzustreben. (apa/red)
