"Kein konkreter Verdacht": Suche nach Sprecher des Drohvideos bisher erfolglos
- Innenministerium beteiligt sich nicht an Spekulationen
- Sicherheitslage im Lande habe sich nicht verändert
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Ein Österreicher oder ein Bayer sollen laut Stimmanalysen des Radiosenders "Antenne Wien" die Rede in dem islamistischen Drohvideo sprechen, das zu Wochenbeginn aufgetaucht war. Dies hätten Akzent und Aussprache ergeben, hieß es. "Wir wollen uns keinesfalls an diesen Spekulationen mit beteiligen", erklärte dazu Innenministeriumssprecher Rudolf Gollia auf APA-Anfrage. "Der Schluss ist zulässig, aber wir lassen uns auf keine Spekulationen ein."
Gemeinsam mit dem deutschen Bundeskriminalamt habe man die Stimme auf dem Videoband ebenfalls untersucht, so Gollia. Man wolle das jedoch nicht kommentieren, solange es keinen genauen Aufschluss über die Verantwortlichen gebe. "Noch gibt es keinen konkreten Verdacht, aber wir arbeiten intensiv an der Auffindung der Hintermänner."
"Wir bleiben bei unserer Bewertung, die wir vor drei Tagen abgegeben haben, dass sich die Sicherheitslage in Österreich nicht geändert hat", betonte der Ministeriumssprecher. Man sei diesbezüglich mit dem deutschen Innenministers Wolfgang Schäuble einer Meinung und sei bei der Bewertung des Bandes auf das gleiche Ergebnis gekommen.
Das Video werde zwar ernst genommen, es seien die entsprechenden Schritte zu setzen, so Gollia. Es gebe allerdings keinen Grund, in Furcht und Unruhe zu verfallen. Ob den Regierungsmitgliedern Personenschutz angeboten wurde, darüber gab es keine Auskunft. (APA/red)
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