Platter bleibt hart: 'Werden vor dem Terror und Drohungen nicht in die Knie gehen'
- Innenminister Platter über das neueste Drovideo
- Im NEWS-Talk: "Nicht unter Druck setzen lassen"

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Österreichs Regierung
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Innenminister Günther Platter und sein Bundesamt für Verfassungsschutz haben schon seit längerem Islamisten in Österreich und in Deutschland im Visier. Das jüngste Drohvideo gegen die heimische Regierung kam denn auch nicht überraschend. Der Verfassungsschutz hat die rotschwarzen Minister umgehend informiert: "Da in dem Video unterschwellig damit gedroht wird, dass Österreich 'etwas bereuen' wird, kann eine Gefährdung vor allem österreichischer Politiker nicht ausgeschlossen werden."
Im NEWS-Gespräch nimmt Platter nun erstmals Stellung zur Terrorgefahr in Österreich: "Selbstverständlich wird ein solches Video von uns ausgewertet. Und selbstverständlich werden meine Regierungskollegen verständigt." Der Innenminister ist bereits seit Monaten in engem Kontakt mit seinem deutschen Kollegen Wolfgang Schäuble und auch mit der amerikanischen CIA. Und so fährt denn auch Platter eine klare und harte Linie gegen mutmaßliche islamistischterroristische Einschüchterungsversuche: "Man darf sich von solchen Drohbotschaften weder einschüchtern noch unter Druck setzen lassen."
Und Platter in Richtung potenzielle Erpresser: "Und schon gar nicht kann durch solche Botschaften die Freilassung von jenen erreicht werden, die im Verdacht stehen, terroristischen Vereinigungen anzugehören." Denn, so der Innenminister unmissverständlich: "Damit würden wir uns als Staat Österreich angreifbar machen, damit würden wir vor dem Terror oder auch eventuellen Trittbrettfahrern in die Knie gehen. Das kann es nicht sein. Das wäre ein fatales Signal."
Platter will nun eine "sensible, aber sachliche Analyse und Auswertung des Videos durch die Experten" seines Ministeriums abwarten. Der Verfassungsschutz nimmt die Terrorgefährdung jedenfalls ernst.
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